Fußball-Landesliga: SV Solvay Freiburg – FSV Rheinfelden 0:6 (0:0)

Tore: 0:1 (48.) Stangl; 0:2 (50.) De Franco; 0:3 (61.) Stangl; 0:4 (62.) und 0:5 (82.) beide Eschbach; 0:6 (83.) Stangl. – SR: Sasa Matosevic (Villingen-Schwenningen). – Z.: 50. – Bes.: Henselmann (SVS/65.) hält FE von Stangl.

Der FSV Rheinfelden erledigte seine Pflichtaufgabe bei Absteiger SV Solvay Freiburg und hat damit im Kampf um den Ligaverbleib einen wichtigen Schritt getan. „Das war sehr wichtig, dass wir uns nach den Spielen zuletzt endlich mal belohnt haben“, war FSV-Trainer Marc Jilg erleichtert. Die Rheinfelder kamen allerdings erst spät in Fahrt. Mit einem torlosen Remis war es in die Pause gegangen.

Nicht Vincent Kittel hatte für die nicht einsatzbereiten Quintero-Brüder das Tor gehütet. Ex-Spieler und Routinier Gianni Masullo hatte sich kurzfristig bereit erklärt, auszuhelfen und die Torwarthandschuhe anzuziehen. Masullo machte seine Sache auch gut: Vor der Pause parierte er einen Schuss prächtig und hielt die Partie damit offen. Zuvor hatten Anton Weis, Jermy Stangl und Massimo De Franco Chancen für die Gäste ausgelassen. „Wir haben einfach vor der Pause das Tor nicht getroffen“ klagte Jilg, der aber dafür mit der zweiten Hälfte seiner Spieler insgesamt sehr zufrieden war.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Stangl die Gäste endlich in Führung. Grund dafür, dass es endlich mit dem Toreschießen klappte, war sicher auch, dass der FSV Rheinfelden in der Pause umgestellt hatte. „Mit der Einwechslung von Asip Smailji waren wir offensiver eingestellt. Das hat sich bezahlt gemacht“, so Jilg, der sich auch darüber freute, dass seine Mannschaft nach der Führung gleich nachsetzte und die Entscheidung suchte. Nach dem 2:0 durch Massimo De Franco ging’s flott und die Rheinfelder machten bis zum Schlusspfiff doch noch das halbe Dutzend voll.

Herausragend beim FSV Rheinfelden war die Leistung von Sturmspitze Jeremy Stangl, der insgesamt drei Treffer erzielte und außerdem bei den anderen Toren Vorlagengeber war. Fast hätte er sogar noch ein viertes Tor erzielt, doch parierte Philipp Henselmann im Freiburger Tor den Strafstoß des FSV-Stürmers. Zweifacher Torschütze war Lucas Eschbach.

FSV Rheinfelden: Masullo – Marra, Murawski, Polat, Salli – Baumgartner (46. Smailji), Eschbach, Kittel, Weis, De Franco (75. Contorno) – Stangl.