Es liegt ein entscheidender Spieltag vor den drei Spitzenclubs der Liga. Gewinnen sie ihre Spiele, können sie sich am zehnten Spieltag ordentlich vom Verfolgerfeld absetzen. Alle drei Mannschaften haben zwar keine leichten, aber doch lösbaren Aufgaben vor der Brust. Im Tabellenkeller hat Schlusslicht SpVgg. Brennet-Öflingen gegen den nur einen Punkt besseren FC Wittlingen die Chance, nach fünf Spieltagen endlich die „Rote Laterne“ abgeben zu können.

„Wir müssen auf uns schauen – und das stimmt mich zuversichtlich“, betont Trainer Urs Keser von der SpVgg. Brennet-Öflingen, der sich den FC Wittlingen beim 1:4 gegen den FV Lörrach-Brombach II zwar angeschaut hat, aber nur geringe Erkenntnisse gewann: „Die sehen auch wo wir stehen, werden also ganz anders auftreten.“ Schade sei, dass der zuletzt stark agierende Silvio Fratamico (Urlaub) fehlt: „Trotzdem sieht es gut aus im Kader. Die Jungs ziehen mit. Wir sind auf einem guten Weg“, gibt sich Keser optimistisch.


Trainer Faik Zikolli (Bosporus FC Friedlingen) blickt auf den zehnten Bezirksliga-Spieltag:

Gewisse Zuversicht strahlt auch Trainer Michael Schenker vom FC Wehr aus: „Große Geheimnisse haben wir ja nicht voreinander“, freut er sich aufs Duell gegen Michael Schwald, der in der vergangenen Saison sein seinen bisherigen Co-Trainer Michael Schwald: „Der kennt uns wie kein Zweiter“, tüftelt Schenker nun an einer Überraschung: „Ich bin gespannt, wer die bessere Idee hat“, hofft er nach zuletzt drei sieglosen Spielen auf eine Wende: „Wir haben schon gegen den VfR Bad Bellingen ganz ordentlich gespielt. Schade, dass wir am Ende noch zwei Freistoßtore kassieren“, mäkelt Schenker aber am 2:2 nicht herum: „Die Bad Bellinger waren das Beste, was ich in dieser Saison bisher gesehen habe.“

Im Verfolgerfeld zählt an so einem Wochenende nur ein Sieg. Das gilt für den unbezwungen SV Jestetten, der nach 15 Tagen Spielpause zum FV Lörrach-Brombach II muss, wie für den FC Wallbach im direkten Duell mit dem FC Erzingen. Die Statistik spricht zwar für die Gastgeber, die seit sechs Jahren – 1:5 am 19. November 2011 – im Flößerstadion nicht mehr gegen die Elf aus dem Klettgau verloren haben, andererseits gingen aber in dieser Saison bereits drei Wallbacher Heimspiele verloren.