Ringen, 1. Bundesliga: (ror) Mit den Feiertagen kommen nun bei den Ringern die englischen Wochen. Für den TuS Adelhausen geht es in der Bundesliga zu Hause in die südbadischen Derbys gegen die RKG Freiburg am Samstag und den SV Triberg (7. Oktober). Dazwischen müssen die Ringer vom Dinkelberg am Dienstag, 3. Oktober, zu Mitfavorit ASV Mainz. Die RKG Freiburg konnte in dieser Saison offiziell nur gegen den ASV Urloffen mit 18:5 punkten. Der Erfolg gegen Tabellenführer SV Nackenheim wurde durch einen Formfehler in ein 0:40 gewandelt. Mit Ex-Weltmeister Balasz Kiss und dem deutschen Meister Manuel Wolfer sind zudem bekannte Sportler in den Reihen der RKG.

Regionalliga: – Der TuS Adelhausen II trifft in Württemberg auf Verfolger AB Aichhalden. Die Gastgeber erfuhren zuletzt ihre erste Saisonniederlage gegen die RG Hausen-Zell. Zuvor besiegten sie jeweils knapp den KSV Rheinfelden, KSV Taisersdorf und die WKG Weitenau-Wieslet. Mit dem Rumänen Constantin Hutuleac wartet im Schwergewicht ein international erfahrener Gegner auf den TuS Adelhausen II, der mit seinen 126 Kilogramm Kampfgewicht ein schwerer Brocken wird.

Für den KSV Rheinfelden beginnt die englische Woche mit dem nächsten Derby. Gegen die RG Hausen-Zell wollen die Hochrhein-Ringer den nächsten Heimsieg holen. Doch RG-Coach Florian Hassler geht zuversichtlich an das Duell ran, das es so bisher noch nie gegeben hat. „Ich kann mich nicht erinnern, dass die erste RG-Mannschaft gegen den KSV gerungen hat. Wir sind heiß auf die Begegnung.“ Dennoch will der Zeller die Gastgeber nicht unterschätzen, auch wenn ihnen durch die zwei Ausfälle zwei Top-Athleten fehlen werden. Zur Aufstellung lässt er sich noch nicht in die Karten blicken, hofft aber auf ensprechende Unterstützung durch die Fans: „Ich freue mich auf viele Zuschauer“.

Für Sascha Oswald und den KSV Rheinfelden gilt es, den „schwarzen Samstag von Höllstein“ zu verdauen. Dieser und der Schock über die Ausfälle von Luilly Perez Mora und Sebastian von Czenstkowski dürfen die Hochrhein-Ringer nicht weiter lähmen. Vor allem die rumänische Achse der Gäste, für die Oswald selbst einige Jahre in der Bundesliga rang, gibt ihm zu denken. „Ich erwarte von meinen Jungs, dass sie um ihr Leben kämpfen. In diesem Derby geht es um jeden Punkt“, so Oswald.