Fußball-Kreisliga B-2: - 16 Jahre nach dem Abstieg feierte C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg die Rückkehr in die Kreisliga A. Mit dem 8:1 gegen den FC Steinen-Höllstein II war es fast klar. Am letzten Spieltag beseitigten die Laufenburger mit dem 4:0 beim FC Schönau II letzte Zweifel, jubelten und feierten. Einer dürfte sich allerdings nicht sehr gefreut haben: Trainer Isidoro Marchese muss gehen. Carmine Ciarmiello übernimmt die Aufgabe eine Etage höher.

C.S.I. Laufenburg erlebt seit 2013 einen steilen Aufstieg. Zuvor war das Team für rund zehn Jahre von der Bildfläche verschwunden. Der Verein hatte die Mannschaft nach dem Abstieg 2002 mangels Spieler zurückgezogen. Sportchef Filippo Oddo erinnert sich: „Damals hatten eigentlich alle zugesagt. Schließlich meldeten sich viele Spieler ab und wir standen mit nur elf, zwölf Leuten da. Das war zu wenig. Es lief nicht sehr schön.“

Der Verein blieb auch ohne Fußballteam bestehen, feierte sogar seinen 25. Geburtstag in der Rappensteinhalle. Nico Maenza, Sohn des Vorsitzenden, war 2013 der Initiator gewesen, dass wieder eine Mannschaft zusammengestellt wird. Oddo: „Wir sagten: Wenn ihr genug seid, dann melden wir euch an.“ So war es gekommen. Das Team stieg in die Kreisliga C ein, schaffte sofort den Aufstieg. In der Kreisliga B hat sich der Club etabliert und feierte nun die glorreiche Rückkehr in die Kreisliga A.

Es sei vornweg das Ziel gewesen, langfristig wieder aufzusteigen, verrät Oddo. „Wir spielen schließlich, um zu gewinnen. Und es hat eben schon dieses Jahr geklappt.“ Vielleicht war der Tausch mit Aufsteiger T.I.G. Bad Säckingen ein kleiner Schachzug. C.S.I. ließ sich in die Staffel 2 einteilen. Oddo: „Wir hatten das Gefühl, dass die Staffel 2 etwas schwächer war. In der anderen Staffel waren drei Absteiger.“

Trainer Isidoro Marchese schickte eine gut vorbereitet Elf in die Runde. „Von Anfang an lief es gut“, sagt Oddo. Von Beginn an setzte sich der Meister oben fest. Allerdings blieben Rückschläge nicht aus. Der Sportchef erklärt ganz offen: „So souverän war es nicht, wie es hätte sein können.“ Er spricht rückblickend von unnötigen Niederlagen. Am Ende waren es fünf, zwei in der Hin-, drei in der Rückrunde.

Und doch habe er in der Winterpause das Gefühl gehabt, dass es klappen könnte. Die Laufenburger kamen mit Siegen gegen den SV Eichsel und FV Fahrnau II zurück. Dann gab’s Pleiten gegen den SV Obersäckingen und Vizemeister TuS Maulburg. „Wir mussten die Mannschaft erst beruhigen“, sagt Oddo. Das Team legte dann eine Serie hin und war nach dem 14. Spieltag nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Oddo sieht Potenzial im Team: „Wir sind technisch stark und haben einen breiten Kader mit 18, 19 gleichwertigen Spielern.“ Ein weiterer Trumpf war der Zusammenhalt. Optimistisch, aber vorsichtig gehen die Laufenburger in die neue Saison. Oddo glaubt fest daran, dass sein Team bestehen kann.