Fußball-Bezirksliga, Hochrhein

SV Herten – TuS Efringen-Kirchen 3:2 (2:1). – Tore: 0:1 (2.) Schmid; 1:1 (13.) Frech; 2:1 (45.+2) Rittwag; 2:2 (78./FE) Hilpuesch; 3:2 (82.) Kühn. – SR: Uwe Seifert (Waldshut-Tiengen). – Z.: 200.

Aufsteiger SV Herten ist ein Traumstart in die Bezirksliga gelungen: Zwei Spiele, zwei Siege. Bis die drei Punkte unter Dach und Fach waren, musste in einem von beiden Seiten intensiv geführten Spiel allerdings gezittert werden: "Unterm Strich ist der Sieg vielleicht glücklich, weil die Gäste vor der Pause einige Hochkaräter liegen lassen haben", wollte Sportchef Matthias Tröndle nicht in die Euphorie einstimmen: "Auch wenn wir uns über den Sieg freuen – es sind jetzt erst einmal sechs Punkte gegen den Abstieg."

Der Heimsieg ist für die Gastgeber umso höher zu bewerten, weil Stammkräfte wie Simon Vogt, Remo Laisa Benjamin Kipka und Philip Bitzer fehlten. Zudem verabschiedete sich Bastian Eschbach schon nach vier Minuten – es stadn anch Schmid frühem Treffer bereits 0:1 – mit einer Verletzung.

Wie gut der SV Herten die 1:3-Blamage im Hochrhein-Bezirkspokal beim TuS Binzen unter der Woche weggesteckte hat, zeigte sich aber nicht nur in der Mannschaftsleistung, sondern auch nach der frühen Einwechslung von Stefan Frech. Der 29-Jährige fügte sich umgehend ein und sorgte nur neun Minuten später für das wichtige 1:1: "Dabei hat er sich in einem Kraftakt durchgesetzt und seinen Treffer selbst eingeleitet", lobte Tröndle und freute sich diebisch, dass Mario Rittwag noch vor der Pause das 2:1 gelang.

Im zweiten Durchgang glichen die Gäste, die ebenfalls eine Pokalpleite – 3:4 beim TuS Stetten – zu verarbeiten hatten, durch Stefan Hilpuesch Strafstoß aus. In der Schlussphase gelang es den Gastgebern aber dank ihrer physischen Präsenz, das Tempo nochmals anzuziehen. Vincent Kühn belohnte sich und sein Team mit dem umjubelten 3:2-Siegtreffer. "Da hat sich die harte Vorbereitung durch unseren "Schleifer" Thorsten Szesniak doch gelohnt", freute sich SVH-Chef Stefan Weber.