Special Olympics: – Mächtig stolz sind Vorsitzender Bruno Schneider aus Klettgau-Rechberg, und Handballtrainer Patrick Ehmig aus Waldshut. Gleich acht Sportlerinnen und Sportler des Fördervereins Special Olympics Hochrhein zählen zum deutschen Aufgebot für die Weltspiele der Special Olympics im März in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Im Aufgebot, das Handball-Koordinator Erik Hogreve aus Eschwege mit den Trainern Patrick Ehmig und Sebastian Tröndle (Karlsruhe-Durlach) nominiert hat, stehen Natalie Mayer (Waldshut), Jonas und Matteo Hoch (Allensbach), Kevin Steinmaßl (Albbruck), Lucas und Johannes Hämmerle (Konstanz) sowie Ralph Berger (Wehr). Als Radsportler vertritt David Pancke aus Ühlingen-Birkendorf die deutschen Farben.

In drei Lehrgängen bereitet sich das deutsche Handball-Unified-Team auf die Spiele vor, der zweite Lehrgang fand an diesem Wochenende in Erzingen statt. "Wichtig ist in erster Linie, dass sich die Sportler besser kennenlernen und harmonieren. Im Vordergrund steht bei uns nicht nur das handballerische Können", so Erik Hogreve: "Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Teammitglieder den sogenannten Unified-Spirit spüren."

Sportlerinnen und Sportler sowohl mit als auch ohne geistige Behinderung spielen gemeinsam in einer Mannschaft: "Das Gemeinsame steht im Vordergrund. Die Partner sollen sich gegenseitig in Szene setzen", ist Hogreve gespannt auf das Handballturnier auf der arabischen Halbinsel: "Es ist unser erster internationaler Auftritt. Es wird eine aufregende und spannende Angelegenheit für alle in unserem Team."

Bruno Schneider wird ebenfalls als Begleiter der Mannschaft vor Ort sein, um Rad-Ass David Pancke und die Handballer in Abu Dhabi zu unterstützen. Eigentlich wäre der Rechberger im Trainerteam der Schwimmer ohnehin im Emirat gewesen, doch die Schwimmwettbewerbe finden in Dubai statt – für Schneider zu weit entfernt von "seinen Sportlerinnen und Sportlern". Da von seinen Schwimmern niemand im entsprechenden Kader dabei ist und er nicht wusste, wo die Schwimmwettbewerbe stattfinden, hat sich Schneider dafür entschieden, seine Sportler zu unterstützen und den Platz am Beckenrand seinen Schwimmtrainer-Kollegen zu überlassen.