„Da hilft nix, da kannst nur langsam machen“, erzählt die Pilotin. Als der Regen immer stärker wurde, dachte Stiem sogar kurz über einen Abbruch der Rallye nach: „Das Auto schwimmt komplett auf, da fliegst du bei 50 km/h fast ab, das ist unfahrbar.“ Vor der dritten Wertungsprüfung gab es aber so eine große Verzögerung, dass der Himmel wieder aufmachte, die Sonne kam und die restlichen Prüfungen im Trockenen beendet werden konnten. Mit zwei Top-Zeiten auf der dritten und vierten Prüfung begann die Aufholjagd. Unglücklicherweise musste die letzte Prüfung nach einem heftigen Unfall eines BMW M3 abgebrochen werden. Am Ende des Tages landeten die Rallye-Amazonen auf dem zweiten Platz von sechs in ihrer Klasse, hinter den Brüdern Björn und Ingo Frey aus Schwäbisch Gmünd und wurden bestes Damenteam von vier gestarteten. Im Gesamten erreichten sie mit Startnummer 59 den 32. Rang.