Motorsport: Ein Rekordteilnehmerfeld von 43 Fahrzeugen wartete am Wochenende auf Tim Zimmermann beim Auftakt der ADAC TCR Germany. In der Motorsport Arena Oschersleben erlebte der Langenargener aufregende Tage mit Happy End. Platz sieben und zwei standen für ihn zu Buche.

Hochmotiviert reiste Tim Zimmermann zum ersten Rennen des Jahres in die Magdeburger Börde. 43 TCR-Autos rollten an den Start und sorgten für großen Jubel auf den Rängen. Mehr als 20 000 Zuschauer verfolgten die Rennen des Langenargeners. Doch der Auftakt am Freitag verlief alles andere als geplant – technische Probleme stoppten den 20-Jährigen. „Ich bin nicht eine schnelle Runde gefahren, jetzt wird es im Zeittraining natürlich spannend. Zur Konkurrenz fehlt es mir deutlich an Erfahrung in dem neuen Audi RS3 LMS“, fasste Zimmermann zusammen.

Von den Geschehnissen ließ er sich aber nicht erschüttern. Mit Vollgas startete er in das Qualifying und zeigte sein großes Talent und wurde hervorragender Vierter seiner Gruppe. Es wäre noch mehr möglich gewesen. „Zwei Rotphasen haben mich jeweils eine schnelle Runde gekostet. Leider kann so etwas aber immer passieren. Startplatz acht und drei sind trotzdem eine gute Ausbeute“, war er positiv gestimmt.

Die beiden Rennen verliefen ebenso gut. Bei bestem Rennsportwetter verbesserte sich der Fahrer der Renngemeinschaft Graf Zeppelin Friedrichshafen im ersten Durchgang auf Rang sieben und legte am Sonntag noch einmal nach. Im Verlauf des 30-minütigen Rennens kämpfte Zimmermann um den Sieg und wurde als starker Zweiter abgewunken. Auf dem Podium war er dann sichtlich erfreut: „Wow, nach dem Desaster am Freitag lief es doch wirklich gut. Ich habe ein gutes Gefühl in dem Auto und mein Team hat einen super Job gemacht. Bis zum nächsten Rennen auf dem Red-Bull-Ring werde ich mich weiter vorbereiten und hoch motiviert an den Start gehen. Mein erster TCR-Sieg lässt ja noch auf sich warten. Einen Dank möchte ich an meine Partner und Sponsoren aussprechen, die mit ihrer Unterstützung zu diesem Erfolg beitragen.“

Nach den zwei erfolgreichen Rennen belegt der Team-Target-Competition-Fahrer den dritten Rang in der Meisterschaftswertung. In fünf Wochen ist die ADAC TCR Germany in der Steiermark (Österreich) zur zweiten Veranstaltung zu Gast.