Am ersten Turnier nahm auch der Nachwuchs der Stuttgarter Kickers teil. Zitat des damaligen Jugendleiters Franz Glatthaar: „Die waren sportlich schlecht und auch in menschlicher Hinsicht hinterließen sie den schlechtesten Eindruck.“

1975: Da der FVL keine A-Jugend stellen konnte, wurde das Turnier erneut für die B-Jugend durchgeführt. Der FC Überlingen gewann.

1978: Eine besondere Leistung vollbrachte der FC Überlingen. Er beteiligte sich mit nahezu den gleichen Spielern gleichzeitig an den Turnieren in Langenargen und Salem. Zu den Spielen wurden die Spieler mit dem Auto hin und her gefahren.

1983: Ungeschlagen überstand die TS Bad Bramstedt die Vorrunde, trotzdem gingen die Norddeutschen ohne Pokal nach Hause. Der Grund? Die Betreuer hatten die Pässe vergessen.

1984: Die Junioren des damaligen Zweiligisten RW Lüdenscheid nahmen erstmals am Turnier teil. Sie blieben 28 Jahre der Veranstaltung treu. Vom sportlichen Niedergang des Vereins blieb die Juniorenabteilung nicht verschont, sodass danach der Kontakt zum FVL abbrach.

1987: Anhaltende Regenfälle hatten dazu geführt, dass das Turnier – noch auf dem alten Sportplatz am Strandbad – abgebrochen werden musste. In der maroden Dusche mit kleinem Heizkessel „wurde das Duschwasser gar nicht mehr warm“.

1991: Zum 25-jährigen Turnierjubiläum wurde von Steinmetz Joachim Grammel aus Kressbronn ein Wanderpokal aus Stahl und Stein geschaffen. Als Erster durfte das Unikat der TV Echterdingen für ein Jahr in sein Sportheim stellen. Erst Jahre später ging er nach dreimaligem Turniergewinn an FRW Lüdenscheid. Mehr als 1500 Zuschauer wollten an den drei Turniertagen mit dabei sein.

1992: Aus Mangel an Spielern konnte der FVL keine A-Junioren-Mannschaft stellen. Das Turnier fand somit mit zehn Gastmannschaften statt.

1993: Zum ersten Mal wurden alle 27 Spiele von den Schiedsrichtern „im Gespann“ geleitet. Der FC Kladno (Tschechien) gewinnt überlegen gegen US Villazzano (Italien).

1995: Starker Regen machte es nahezu unmöglich, in den Zelten zu schlafen. Kurzfristig stellte die Gemeinde Langenargen den Kindergarten Bierkeller zur Verfügung. Der Turnverein öffnete für zwei Teams die kleine Turnhalle, die DLRG stellte einen Raum zur Verfügung und ein weiteres Team übernachtete in der Lagerhalle eines Langenargener Unternehmens.

1998: Ein heftiger Sturm fegte über das Sportzentrum und legte die Zelte der Mannschaften flach. Mehr als 70 Spieler mussten die Nacht in der Turn- und Festhalle verbringen. (gbr)