Fußball, Verbandsliga: FC Singen 04 – FC Bad Dürrheim (Mittwoch, 19 Uhr). – Seit dem vergangenen Samstag steht der Abstieg fest für den FC Singen 04. Die verbleibenden Spiele sind nur noch ein Muster ohne Wert für die Hegauer. Dennoch wollen die Blau-Gelben die beiden letzten Partien nicht herschenken und wollen auf Sieg spielen. Zunächst kommt es am kommenden Mittwoch um 19 Uhr zum Duell gegen den FC Bad Dürrheim.

Die Schwarzwälder sind nach wie vor im Rennen im Kampf um den Klassenerhalt und werden entsprechend motiviert in Singen zu Werke gehen. Die Einheimischen möchten im vorerst letzten Verbandsliga-Heimspiel aber nochmals alles versuchen, um den treuen Fans einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bieten. Möglicherweise ist es sogar ein kleiner Vorteil, dass man in Singen nun nicht mehr rechnen muss und völlig befreit aufspielen kann. „Wir wollen zeigen, dass wir mithalten können“, zeigt sich Sportvorstand Michael Zinsmayer optimistisch, „wir konnten diese Saison nicht konstant gute Leistungen abrufen, aber wir werden noch mal zeigen, was möglich ist.“ (mab)

1. FC Rielasingen-Arlen – FC Auggen (Donnerstag, 15 Uhr). – Das letzte Heimspiel steht an, noch einmal Gelegenheit für den 1. FC Rielasingen-Arlen, an der starken Heimbilanz zu arbeiten, nachdem auswärts zuletzt gegen den FC Denzlingen eine 1:5-Pleite hingenommen werden musste. Die Gäste stehen jenseits von Gut und Böse, haben aber noch die Möglichkeit, sich für die erste Hauptrunde im Verbandspokal zu qualifizieren und sich damit die Qualifikationsrunde zu ersparen. Zuletzt spielten die Gäste aus dem Markgräfler Land sehr durchwachsen. In den letzten fünf Spielen kassierten sie immer mindestens zwei Gegentore. Am vergangenen Wochenende fiel das nicht ins Gewicht, da wurde der Absteiger aus Neustadt mit 7:2 deklassiert. Der langjährige Trainer des FC Auggen, der die Mannschaft von der Bezirksliga in die Verbandsliga geführt hatte, verlässt den Verein Richtung Lörrach-Brombach. Als Nachfolger hat man Marco Schneider auserkoren. Der 42-Jährige war erfolgreicher Trainer beim TV Köndringen und beim FV Herbolzheim. Seine Trainerpause nutzte er zu einem Studium im Bereich Sportmanagement. Er soll den Auggener Weg fortsetzen und die Mannschaft weiterentwickeln. (te)

SV Stadelhofen – FC 03 Radolfzell (Donnerstag, 17 Uhr). – Nach dem tollen Spiel gegen Tabellenführer Linx geht die Reise des FC 03 Radolfzell an Fronleichnam in den Ortenaukreis nach Stadelhofen. Wollen die Mettnauer den starken dritten Tabellenplatz behalten, sollten sie auch in Stadelhofen gewinnen. Doch der FCR ist gewarnt, die bittere 0:3-Niederlage in Radolfzell ist allen noch in Erinnerung. Doch nach dieser Pleite startete der FC 03 Radolfzell eine Erfolgsserie mit sieben Siegen in Folge, wodurch der Sprung auf einen Spitzenplatz gelang. Die formstarken Radolfzeller wollen die letzten beiden Spiele noch mal konzentriert angehen und möglichst die maximale Punktzahl holen. Dabei kann Trainer Steffen Kautz­mann aus dem Vollen schöpfen. Ein Vorteil ist vielleicht, dass Stadelhofen unbedingt punkten und somit etwas fürs Spiel machen muss. Die Gäste belegen den 14. Rang und somit den möglichen ersten Abstiegsplatz.

In den bisherigen fünf Verbandsliga-Spielen gegen Stadelhofen hat Radolfzell erst einen Sieg erringen können, daran gilt es zu arbeiten. Schaut man auf die Statistik, haben die Mettnauer klare Vorteile. Während Stadelhofen bereits 80 Gegentreffer bekommen hat und somit zweieinhalb pro Spiel, sind es bei Radolfzell im Schnitt nur eineinhalb. Bei den erzielten Treffern sieht es ähnlich aus: Stadelhofen schießt im Schnitt 1,47 Tore und hat mit Valon Salihu einen Torjäger in seinen Reihen, der es schon auf 26 Saisontreffer brachte. Radolfzell schießt im Schnitt zwei Tore pro Spiel, allerdings verteilen sich die Tore hier auf mehrere Spieler. Allen voran steht Alex Stricker mit 21 Treffern, aber auch Robin Niedhardt (16) und Tobias Krüger (15) sind in der Torschützenliste gut vertreten. (km)