Handball: Christian Prokop, der Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Männer, Henk Groener, der aktuelle Trainer des deutschen Frauen-Nationalteams, Jugend-Bundestrainer Erik Wudtke und die Erstliga-Trainer Florian Kehrmann (TBV Lemgo, Weltmeister 2007) und Kai Wandscheider (HSG Wetzlar) sind nur einige der ganz großen Namen, die noch bis Sonntag in Konstanz bei einem Mastercoach-Lehrgang des Deutschen Handballbundes (DHB) dabei sind. Die HSG Konstanz wird wie schon bei der Ausrichtung von Junioren-Länderspielen und -Turnieren an der Organisation beteiligt sein und Mannschaften für Übungen und Vorführungen bereitstellen.

Das Ziel aller Teilnehmer ist das EHF-Master-Coach-Diplom, das für Nationaltrainer und Übungsleiter von international in der Champions League oder im EHF-Pokal tätigen Trainern vorgeschrieben ist. Es ist die höchste Lizenz, die Trainer erwerben können. Voraussetzung ist die A-Lizenz, die höchste nationale Lizenzstufe. In 160 Ausbildungsstunden stehen handballspezifische Inhalte unter anderem aus dem Technik-Taktikbereich, sportwissenschaftliche Themen sowie wissenschaftlich begleitete Ansätze im Athletiktraining im Fokus. Nach dem DHB-Pokal-Final-Four in Hamburg und vor der Handball-Weltmeisterschaft im Januar 2019 absolviert die Trainer-Elite Teil zwei der drei Ausbildungsteile in Konstanz und wird sich beim internationalen Vier-Nationen-Turnier der Junioren in Kloten die Toptalente Europas ansehen.

Bundeslehrwart Michael Neuhaus, zuständig für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des DHB, freut sich auf „tolle Rahmenbedingungen“. Neuhaus: „Konstanz hat sich angeboten, da der DHB einen sehr guten Draht zur HSG und hier schon einige Maßnahmen mit den Jugend- und Juniorenteams sehr erfolgreich durchgeführt hat.“ Darüber freut sich Otto Eblen. „Für uns bedeutet das sehr viel“, hebt der HSG-Präsident hervor, „wir wollen uns weiter auf der Handballkarte präsentieren und zeigen, dass wir auch in der Trainerausbildung aktiv sein wollen.“ (joa)