Fußball: Am morgigen Sonntag startet die 30. Auflage des Markdorf Cup mit den ersten Qualifikationsspielen. Über nahezu zwei Wochen messen sich 16 Teams von der Kreis- bis zur Oberliga auf der Gehrenberg-Sportanlage. Die Terminplanung der Kreis- und Bezirksligen erschwerte die Teilnahme einiger Teams ein wenig, und der Titelverteidiger, der ambitionierte Verbandsligist 1. FC Rielasingen-Arlen, musste absagen. Mit dem SC Pfullendorf ist der Rekordsieger jedoch wieder mit dabei. Der ehemalige Regionalligist konnte das Markdorfer Turnier bereits acht Mal gewinnen und dürfte sich von der diesjährigen Auflage eine Standortbestimmung nach der Rückkehr in die Verbandsliga erhoffen. Mit im Teilnehmerfeld sind aber auch der Oberligist FV Ravensburg und der Landesligist VfB Friedrichshafen, die am Gehrenberg jeweils sieben Mal den Pokal gewannen und in diesem Jahr mit den Pfullendorfern gleichziehen könnten.

Zunächst aber geht es ab Sonntag darum, welche beiden Teams sich für das Hauptturnier qualifizieren. Dabei kämpfen die Teams in vier Dreiergruppen im Modus Jeder-gegen-jeden (45 Minuten Spielzeit) um den Gruppensieg. Die vier Gruppensieger spielen dann am Donnerstag ab 17 Uhr im K.o.-Modus die beiden Mannschaften aus, die mit dem SC Pfullendorf, dem TSV Berg, dem VfB Friedrichshafen und dem FV Ravensburg in zwei Dreiergruppen um den Turniersieg spielen.

Am Sonntag treffen zunächst ab 10.30 der gastgebende SC Markdorf, der Landesliga-Absteiger FC RW Salem und der TSV Meckenbeuren aufeinander. Danach treten ab 13.30 Uhr in der zweiten Gruppe die TSG Ailingen, der FC Anadolu Radolfzell und der FC Bodman-Ludwigshafen an. Am Montag sind es der SV Deggenhausertal, der VfL Brochenzell und die SpVgg F.A.L., am Dienstag dann die SG Argental, der FC Überlingen und der SV Weingarten (jeweils ab 18 Uhr), die um den Gruppensieg spielen.

Beim Hauptturnier, das in der Gruppenphase von Samstag, 21. Juli, bis Dienstag, 24. Juli, dauert, dürfte der SC Pfullendorf leicht favorisiert ins Rennen gehen. Denn er trifft in seiner Gruppe auf den Landesligisten TSV Berg, der zuletzt in der Qualifikationsrunde den Verbandsliga-Aufstieg verpasste. Der FV Ravensburg wird sowohl in der zweiten Gruppe, aber auch im gesamten Turnier als einziger Oberligist als Favorit gehandelt. Er trifft neben einem Qualifikanten auf den Landesligisten VfB Friedrichshafen.

Die Gruppensieger spielen dann am Freitag, 27. Juli, ab 19 Uhr um den Turniersieg. Die Endrundenspiele und die Finalspiele gehen in Markdorf dann über die normale Spielzeit mit zweimal 45 Minuten.

Interessantes Detail: Über die Homepage des SC Markdorf (www.sc-markdorf-1910.de) kann man sich die Markdorf-Cup-App herunterladen, über die man – allerdings nur mit Android-Smartphones – stets aktuell über Spiel- und Tabellenstände informiert wird.

Die Spiele am Sonntag: 10.30 Uhr: SC Markdorf – FC Rot-Weiß Salem, 11.30 Uhr: FC Rot-Weiß Salem – TSV Meckenbeuren, 12.30 Uhr: TSV Meckenbeuren – SC Markdorf, 13.30 Uhr: TSG Ailingen – FC Anadolu Radolfzell, 14.30 Uhr: FC Anadolu Radolfzell – FC Bodman-Ludwigshafen, 15.30 Uhr: FC Bodman-Ludwigshafen – TSG Ailingen