Nachdem das Holzer Sailing Team die Vorregatten zur Deutschen Meisterschaft der H-Boote in Dießen und Herrsching am Ammersee mit den Plätzen vier und zwei erfolgreich gestalten konnte, reiste das Team um Steuermann Sven Holzer vom Segler Verein Staad nach Berlin, um sich mit den besten H-Boot-Seglern Deutschlands zu messen. Im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld der 42 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet waren zahlreiche Spitzensegler vertreten, darunter Olympiateilnehmer, Deutsche Meister aus vergangenen Jahren sowie einige Teilnehmer aus der Segel-Bundesliga. Als einziges Team vom Bodensee waren der Konstanzer Sven Holzer mit seinen Vorschotern Wolfgang Holzer (SV Staad) und Matrais Maskoet (Schweiz) am Start.

Am ersten Wettkampftag konnten vier Läufe bei einer bis drei Windstärken gesegelt werden. Zahlreiche Winddreher erschwerten die Bedingungen auf dem Wannsee/Havel. Die Ränge sieben und fünf sowie zwei Laufsiege standen am Abend als Platzierungen für das Konstanzer Segelteam fest, das die Spitze im Gesamtklassement übernahm. Den zweiten Regattatag verbrachten die Segler dann an Land, da Windstille herrschte. Am Schlusstag wurden noch einmal vier Läufe gesegelt. Da der Wind aber nur mit vier Knoten über das enge Regattarevier wehte, was der Mindestwindgeschwindigkeit für eine Meisterschaft entspricht, wurden diese zu einer Lotterie. Zwei Top-Ten-Ergebnisse hätten nach sechs von acht Einzelwettfahrten zum Sieg gereicht, doch die Segler vom Bodensee kamen zweimal nicht über einen Platz jenseits der 30 hinaus, weshalb es „nur“ zu Gesamtrang sechs reichte, hauchdünn hinter den Podestplätzen.

Angesichts der Bedingungen war dies besonders ärgerlich. Jetzt steht für Sven Holzer und seine Crew das Saisonfinale in Roermond an, bei dem um die Holländische Meisterschaft gesegelt wird.