Fußball, Bezirksliga

SV Bermatingen

CFE Indep. Singen

3:2 (1:1)

Beide Mannschaften starteten verhalten. In der 37. Minute sorgte ein verunglückter Rückpass von Zolg für die Führung der Gäste. Nach einer Ecke gelang Fink durch ein Kopfballtor der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit wurde die Heimelf deutlich stärker und Bartknecht sorgte durch ein kurioses Freistoßtor aus 30 Metern für die verdiente Führung. Singen kam nur vier Minuten später wieder zurück, als Simsek aus spitzem Winkel mit einem strammen Schuss Dreher überwinden konnte. 20 Minuten vor Schluss wurde Lucas Bartknecht im Sechzehner der Gäste von seinem Gegenspieler unfair zu Fall gebracht und Fink versenkte den Strafstoß souverän.

Tore: 0:1 (35.) Eigentor, 1:1 (45.) Fink, 2:1 (56.) Bartknecht, 2:2 (61.) Simsek, 3:2 (66) Fink. – SR: Di Leo (Friedrichshafen). – Z: 120.

SC Konstanz-Wollmatingen

SG Reichenau/Waldsiedl.

0:1 (0:1)

In einem Spiel, bei dem die Offensivabteilungen von beiden Teams wenig zu melden hatten, entstanden die wenigen spannenden Szenen vor den Toren eher durch Zufall. In der 18. Minute kam Patrick Koch von der SG unverhofft zu einem Abschlussversuch, der teils abgeblockt, teils abgefälscht, langsam an den Pfosten des SC-Tores rollte. Im Gegenzug setzte Harald Slef einen Kopfball nach einem Freistoß nur knapp neben den Pfosten. Die Hausherren waren zwar auf dem Feld leicht im Vorteil, aber dies machte sich nicht in der Anzahl an Torchancen bemerkbar. In Minute 38 landete ein Schuss von Alireza Yaghoobi am Lattenkreuz. Etwas kurios dann die Entstehung des entscheidenden Tores. Die SC-Abwehr brachte sich durch ein missglücktes Zuspiel selbst unter Druck. Der Versuch, zu klären, wurde durch die Beine eines Mitspielers verhindert und das Spielgerät landete bei David Blum, der aus 25 Metern den Ball über den Torwart hinweg ins Netz der Hausherren beförderte. Auch in Halbzeit zwei änderte sich das Bild nicht wesentlich. Nach einem weiteren Fehler der Gastgeber-Defensive hatte David Blum eine Tormöglichkeit, die jedoch vom SC-Torhüter zur Ecke abgewehrt wurde. In der letzten halben Stunde war zwar der SC mehrheitlich in der Hälfte der Gäste, aber außer einem Fallrückzieher von Alireza Yaghoobi, der knapp neben das Tor ging, wurde nichts Erwähnenswertes mehr geboten.

Tor: 0:1 (43.) Blum. – SR: Waibel (Mühlhausen-Ehingen). – Z: 120.

FC Bodman-Ludwigshafen

FC Anadolu Radolfzell

0:3 (0:1)

Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams technisch stark agierten und wenige Fehler machten. Dadurch gab es für die Zuschauer auch relativ wenige Torszenen zu sehen. In der 24. Minute schoss der Radolfzeller Neziri knapp am langen Eck vorbei. Auf der Gegenseite parierte zwei Minuten später Torhüter Wentzel, der Nachschuss ging über die Latte. Cesur kam in der 29. Minute nach einem Freistoß zum Kopfball, aber Torhüter Gieß war zur Stelle. Die Gäste gingen in der 37. Minute in Führung. Nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld wurde blitzschnell in die Spitze gespielt, wo Karazehir alleine auf den Torhüter zulief und diesem keine Chance ließ. Eine Ausgleichschance vor der Pause hatte der FC Bodman-Ludwigshafen noch. Nach einem Angriff über den rechten Flügel schoss Denis Reuthebuch aus 16 Metern über die Latte. Sieben Minuten nach Wiederbeginn sprach der Unparteiische den Gästen einen umstrittenen Foulstrafstoß zu. Den Strafstoß parierte Torhüter Gieß aber. Nun hatte die Heimelf ihre stärkste Phase und drängte auf den Ausgleich. Trotz des Drucks kam sie aber gegen die sichere Abwehr nur zu wenigen guten Torchancen. In der 71. Minute wurde nach dem besten Angriff Steffen Kellers Schuss gerade noch abgeblockt. Die Vorentscheidung fiel in der 78. Minute. Einen weiten Abschlag von Torhüter Wentzel nahm Karaotcu perfekt mit und traf trocken ins kurze Eck. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Nico Blessing nach einem Eckball nochmals den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit schloss Püsküllü einen Konter zum 0:3 ab. (se)

Tore: 0:1 (36.) Karazehir, 0:2 (78.) Karaotcu, 0:3 (92.) Püsküllü. – SR: Kükler (Pfullendorf). – Z: 110.

SV Mühlhausen

SC Gottmadingen-Bietingen

1:4 (0:4)

In diesem mit Spannung erwarteten Derby sorgte der Gast früh für klare Verhältnisse. Der SV Mühlhausen fand zu keiner Zeit ins Spiel und glänzte nur durch Passivität. Man war viel zu weit weg von den Gegenspielern, und so erzielten Sven Faude und Kurz innerhalb von vier Minuten zwei Tore freistehend von der Strafraumgrenze. Bei der einzigen nennenswerten Chance für den SV Mühlhausen in der 20. Minute wurde ein Schuss von Labusch von der Linie gekratzt. Anschließend nahm der Gast vom Katzental wieder das Heft in die Hand. Nach einem unnötigen Foul erzielte Hock per Freistoß das 3:0. Ein weiterer Konter wurde wieder von Hock abgeschlossen. Ein Debakel für Mühlhausen deutete sich an, und so wollte der SV den Zuschauern in Halbzeit zwei ein anderes Gesicht zeigen und alles versuchen. Klausmann erzielte das 1:3 per Drehschuss in der 49. Minute. Der Gast schaltete ein paar Gänge zurück und verwaltete das Ergebnis bis zum Schluss. Ein gebrauchter Tag für den Gastgeber, da bis auf Torwart Heizmann keiner seine Leistung abrief. Und so nahm der Gast hochverdient die drei Punkte mit nach Hause.

Tore: 0:1 (10.) S. Faude, 0:2 (14.) Kurz, 0:3 (25.) Hock, 0:4 (36.) Hock, 1:4 (49.) Klausmann. – SR: Teufel (Konstanz). – Z: 220.

BSV Nordstern Radolfzell

Hegauer FV

5:1 (3:0)

Der BSV begann offensiv und war zunächst die agilere Mannschaft. In der neunten Minute war Fabian Bader schneller als sein Gegenspieler, bei seinem Abschluss ließ er HFV-Torhüter Yannick Büche keine Chance und brachte die Radolfzeller mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten später verzog Anton Müller aus aussichtsreicher Position nach schöner Vorarbeit von Daniel Fiore Tapia. In der 22. Minute konnte Büche noch einen Schuss von Fiore Tapia abwehren, Sven Dieterle staubte den Ball in akrobatischer Weise zum 2:0 ab. Kurz darauf traf Maik Hoffbauer den Außenpfosten der Gäste, die nie richtig ins Spiel fanden. Die Folge war das 3:0 in der 30. Minute, als Alfred Pelger einen Freistoß auf Dieterle verlängerte und dieser per Kopf zu seinem zweiten Treffer einnetzte. Die Gäste kamen erst jetzt besser ins Spiel, ohne sich allerdings zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten. Mit der 3:0-Führung für den BSV ging es in die Pause.

Anton Müller sorgte in der 59. Minute nach Vorarbeit von Dieterle für das 4:0 und damit für die Entscheidung. Daniel Fiore Tapia erhöhte in der 71. Minute auf 5:0. In der Schlussphase erspielte sich der Hegauer FV doch noch einige Chancen. Die beste hatte Antonio Greco in der 75. Minute, er scheiterte aber aus kurzer Distanz an BSV-Schlussmann Joel Reichel. David Berke konnte nach einem Eckball in der 85. Minute aber eine Möglichkeit nutzen und für den Ehrentreffer der Gäste sorgen. Aufgrund einer sehr starken ersten Halbzeit ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des BSV Nordstern. (ms)

Tore: 1:0 (9.) Bader, 2:0 (23.) Dieterle, 3:0 (30.) Dieterle, 4:0 (59.) Müller, 5:0 (71.) D. Fiore Tapia, 5:1 (85.) Barke. – SR: Helten (Emmingen-Liptingen). – Z: 120.

TSV Aach-Linz

Hattinger SV

4:0 (2:0)

Der TSV startete gut. Die Hagg-Elf ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und konnte über Schnetzler und Staykov im Zentrum immer wieder gute Akzente setzen. So auch in der fünften Minute, als Staykov einen Freistoß mit viel Zug vor das Tor setzte. Hattingen hatte Probleme zu klären, was Neuzugang Dukart zur Führung ausnutzte. Danach war das Spiel bis zur 30. Minute ausgeglichen. Von da an übernahm der Gast das Zepter und drückte den TSV tief in die eigene Hälfte, jedoch ohne zwingende Chancen herauszuspielen. Der TSV stand sicher und lauerte auf Konter. In der 37. Minute war es der Aach-Linzer Nesensohn, der den Ball im Aufbauspiel der Gäste abfing und direkt in die Schnittstelle zu Slawig passte. Dieser ließ einen Hattinger Abwehrspieler stehen und traf unhaltbar zum 2:0.

Nach der Pause war wieder der Gast am Drücker. Doch der TSV ließ nichts zu. Delibato im TSV-Tor musste lediglich bei zwei Standardsituationen hochkonzentriert auftreten. In der 55. Minute dann die Vorentscheidung durch Daehne, der eine perfekte Vorbereitung von Dukart zum 3:0 im Eins-gegen-eins verwertete. Hattingen gab sich jetzt auf und Aach-Linz wartete ab. 15 Minuten vor Spielende setzte Staykov erneut Slawig gut in Szene, dieser setzte zum Spurt an und spielte vor dem Tor quer auf Dukart, der zum 4:0-Endstand einschob. Am Ende ein aufgrund der Effizienz der Heimmannschaft hochverdienter Sieg. (ad)

Tore: 1:0 (5.) Dukart, 2:0 (37.) Slawig, 3:0 (55.) Daehne, 4:0 (74.) Dukart. – SR: Kienle (Meckenbeuren). – Z: 150.

Türk. SV Singen

FC Öhningen-Gaienhofen

0:0

Im Spiel der beiden bisher punktlosen Mannschaften lautete die Devise beider Teams, nicht erneut zu verlieren. Der TSV Singen wollte defensiv sicher stehen, die erste gefährliche Aktion hatte der FC Öhningen-Gaienhofen in der vierten Minute durch Domenik Schätzle, der knapp verzog. Die ersten 20 Minuten gehörten den Gästen. Dann übernahm der TSV Singen durch den überragenden Spieler auf dem Platz, Furkan Kirmaci, die Initiative und erspielte sich einige Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. So ging es torlos in die Pause. Die Gastgeber starteten hochmotiviert in die zweite Halbzeit und drängten die Gäste in deren Hälfte zurück. Furkan Kirmaci hatte zwei große Chancen, verfehlte aber das Tor knapp. Der Aufsteiger freute sich dennoch über den ersten Punkt und kann motiviert in das nächste Spiel gehen.

SR: Probst (Waldshut-Tiengen). - Z: 120.

FC Rot-Weiß Salem

FC Uhldingen

1:1 (0:0)

Das Derby begann verhalten. Durch teils haarsträubende technische Unzulänglichkeiten nahmen sich beide Teams immer wieder selbst aus dem Spiel. Die wenigen Tormöglichkeiten der ersten Halbzeit waren Zufallsprodukte. So in der achten Minute, als nach einem Uhldinger Freistoß die Rot-Weißen sich gegenseitig behinderten und der daraus resultierende Eckball haarscharf am Salemer Tor vorbeischrammte. In der 14. Minute konnte Gut den Ball im zentralen Torbereich nicht unter Kontrolle bringen und verpasste die Führung. Noch vor der Pause (41.) musste Pfau wegen wiederholtem Foulspiel vorzeitig in die Kabine. In der Nachspielzeit schaffte es Mitko Dimitrov, fast auf der Torlinie stehend, den Ball noch über das Gehäuse zu jagen.

Nach Wiederbeginn wurde die Partie etwas besser. Die Führung fiel nach einem Sololauf über fast den gesamten Platz durch den besten Salemer, Pasquale Sabino, (55.). Es folgte eine Phase, in der die Torhüter im Mittelpunkt standen. So in der 80. Minute, als Hermanutz die Salemer Sturmspitze Reiser von den Beinen holte. Dieser legte sich das Spielgerät selbst auf den Elfmeterpunkt – und verschoss. Die Salemer hatten sich von diesem Schock noch nicht richtig erholt, da lag der Ball im Tor der Gastgeber. Toshko Dimitrov drosch einen Freistoß unhaltbar in den linken Winkel. Jetzt entwickelte sich das Match zu einem offenen Schlagabtausch. Weitere Tore blieben jedoch Fehlanzeige. Die Punkteteilung war schlussendlich auch gerecht, einen Sieger hatte die Partie nicht verdient. (ja)

Tore: 1:0 (55.) Sabino, 1:1 (82.) Dimitrov. – SR: Tietze (Radolfzell). – Z: 230. – Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte Pfau (40./RWS).