Handball, 3. Liga Frauen

TS Herzogenaurach

SV Allensbach

21:23 (12:13)

Es war das erwartet schwere Spiel für die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach bei der TS Herzogenaurach. Gegen den Abstiegskandidaten setzte sich die Mannschaft von Teamchef Oliver Lebherz auswärts mit 23:21 durch und rückt durch die Niederlage des südbadischen Nachbarn aus Freiburg auf Platz vier vor.

Allensbach startete gut ins Spiel, sodass sich der Trainer der Heimmannschaft bereits beim Spielstand von 1:5 zur ersten Auszeit gezwungen sah. Diese brachte den gewünschten Erfolg, da die Spielerinnen vom Bodensee in der Folge etwas zu nachlässig mit den vorhandenen Chancen umgingen und Herzogenaurach bis zur Halbzeit auf ein Tor herankam, ehe beim Stand von 12:13 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause erwischte wiederum Herzogenaurach den besseren Start und nahm den Schwung aus der ersten Hälfte mit. Insbesondere der Rückraum der Gastgeber stellte die Allensbacher Abwehr vor Probleme, sodass der Tabellenzehnte beim Stand von 20:17 (49.) zwischenzeitlich auf bis zu drei Tore wegziehen konnte. Doch der SVA gab nicht auf. Die Mannschaft vom Bodensee besann sich auf ihre Abwehrstärke und kämpfte sich über eine geschlossene Teamleistung Treffer um Treffer heran. Beim 20:20 (54.) gelang erstmals wieder der Ausgleich. Am Ende stand ein verdienter, wenn auch knapper Erfolg in Franken, der den SVA an der HSG Freiburg in der Tabelle vorbeiziehen lässt. Das Lebherz-Team ist nun Vierter.

„Sicher war die Chancenverwertung heute nicht optimal. Aber was mich sehr positiv stimmt, ist die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft und die geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte der Allensbacher Teamchef. „Nur 21 Gegentore sprechen ihre eigene Sprache für die heute sehr gute und sehr stabile Abwehr. Darauf können wir aufbauen und nächsten Sonntag selbstbewusst die HSG Freiburg zum südbadischen Derby im Duell um Platz vier empfangen. Wir freuen uns auf die besondere Atmosphäre dieses Derbys bei uns daheim in Allensbach“, fuhr Lebherz fort. (rl)

SV Allensbach: Wörner, Lukau (Tor); Person (2), Hoeppe, Hotz (7/1), Willauer (2), Lizureck (1), Scholl (2), Mayer, Hübner (3), Greinert (2), Rothmund (4), von Kampen, Bickel. – Z: 150.