Herr Lebherz, Sie sind zurück an alter Wirkungsstätte. Wie sehr freuen sie sich auf die Partie heute Abend?

Ich freue mich sehr, ich habe in den letzten beiden Wochen eine sehr motivierte Mannschaft erleben dürfen und bin sehr optimistisch bezüglich des heutigen Heimspiels.

Mit dem Zweitliga-Absteiger TSV Haunstetten kommt gleich zu Beginn ein schwerer Gegner an den Riesenberg. Wie schätzen sie Ihren Kontrahenten ein?

Die Mannschaft von Haunstetten wird mit Sicherheit unter den ersten vier landen. Die Partie heute Abend wird zu Beginn eine richtige Standortbestimmung, aber wir wollen unsere Heimspiele gewinnen, denn vor allem im heimischen Stadion soll die Leistung abgerufen werden. Dafür haben wir lange gearbeitet.

Worauf müssen Sie gegen Haunstetten heute Abend achten?

TSV-Spielerin Annika Schmidt hat bereits beim TuS Metzingen in der 1. Liga gespielt und ist eine der erfahrensten Spielerinnen in dieser Drittliga-Saison. Ansonsten ist es mir aber eher wichtig, dass wir uns auf die eigenen Stärken konzentrieren.

Wie wichtig wäre ein Heimsieg heute Abend zum Auftakt für die Moral der Mannschaft?

Zu Beginn einer jeden Saison weiß man nicht, wo man sich einstufen kann. Da wäre ein Sieg direkt zu Beginn natürlich Gold wert, um darauf dann weiter aufzubauen.

Fragen: Max Halter

Zur Person

Oliver Lebherz ist 50 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist verheiratet. Lebherz wohnt in Albstadt und war schon einmal vier Jahre lang Trainer des SV Allensbach, damals noch in der 2. Bundesliga. Nun ist er als Teamchef erneut auf der Trainerbank des SVA aktiv, gemeinsam mit Trainerin Sandra Reichmann.