Ringen, Oberliga

KSV Taisersdorf

VfK Mühlenbach

20:10

Ende gut, alles gut. So lautete das Fazit nach dem ersten Kampf des KSV Linzgau Taisersdorf gegen die erwartet starke Gästestaffel aus dem Schwarzwald. In einem spannenden Duell lagen die Gastgeber zur Pause noch knapp mit 7:10-Punkten zurück. Nach sieben Kämpfen stand es ausgeglichen 10:10. Die Entscheidung fiel also in den letzten drei Kämpfen, die das starke Schlusstrio der Linzgauer mit drei Siegen dominierte und damit den ersten Saisonerfolg sicherstellte.

Im Auftaktkampf zeigte Darwish Mahmodi gegen den ungarischen Neuzugang Csaba Horvath eine souveräne Leistung. Mit Beinangriffen sammelte er immer wieder Punkte und siegte klar mit 9:0-Zählern. Nach der nicht unerwarteten Niederlage von Dennis Stricker im Schwergewicht gegen den starken Patrick Schwendemann überraschte Debütant Tim Plessing (61kg). Gegen den ebenfalls Jugendlichen Marcus Schmider gelang ihm ein wichtiger Überlegenheitssieg. Nicht zurecht kam Marco Martin (98kg) gegen den unbequemen Alexander Müller und handelte sich eine unerwartete 3:6-Punktniederlage ein. Vom sehr agilen Simon Volk wurde Samuel Hermann (66kg) gleich in die Defensive gedrängt. Aus einer gefährlichen Lage konnte er sich dann nicht mehr befreien, sodass die Gäste die Pausenführung übernahmen. Nach dem Wiederanpfiff hatte der Deutsche Vizemeister Simon Weißhaar (86kg) mit dem defensiven Tobias Neumaier mehr Mühe als erwartet, setzte sich aber knapp nach Punkten durch. Eine Vorentscheidung fiel dann in der Klasse bis 71kg: Steffen Krämer zeigte eine starke Leistung und hielt den erfahrenen Michael Wettlin mit 4:3-Punkten in Schach. Nach verhaltenem Beginn beendete Patrick Käppeler (80kg) mit einer spektakulären Viererwertung zum 15:0 den Kampf gegen Mario Eble vorzeitig. Wenig Mühe hatte dann auch Bruder Marcel Käppeler (75Akg), der nach einer Beinschraubenserie nach gut zwei Minuten als Überlegenheitssieger feststand und den Gesamtsieg der Linzgauer sicherte. Im Schlusskampf zeigten die beiden „Oldies“ Andreas Rinderle (39) und Paul Vollmer (43) nochmals Griechisch-Römisch-Ringen vom Feinsten. Trotz der deutlichen Führung des Taisersdorfers blieb der Schwarzwälder gefährlich, konnte aber den 12:5-Punktsieg von Rinderle nicht mehr verhindern. (fm)

KSV Gottmadingen

RSV Schuttertal

25:9

Souverän bezwang die Mannschaft aus dem Hegau die Gäste aus dem Schuttertal. Dabei rissen die Gottmadinger das zahlreichen Publikum von Beginn an mit. Die Stimmung in der Eichendorffhalle war fantastisch.

Vom ersten Kampf an zeigte der KSV, dass er keine Gastgeschenke verteilen wollte. Neuzugang Georgios Scarpello gewann den ersten Kampf für Gottmadingen in 57-kg-Klasse technisch überlegen. Im Schwergewicht hielt Rolf Keller zu Beginn gut dagegen, unterlag dann aber noch deutlich nach Punkten. Florin Gavrila (61kg) legte seinen Gegner bereits in der zweiten Minute auf die Schultern und Daniel Weh schaffte trotz Rückstand auch einen Schultersieg (98kg). Jannik Köpsel lieferte einen spannenden Kampf, unterlag jedoch knapp nach Punkten. So stand es zur Halbzeit 12:5 für Gottmadingen.

Nach der Pause gelang dem zweiten Gottmadinger Neuzugang, Konstantin Schneider, ein Überlegenheitssieg und er baute die KSV-Führung aus. Nach dem knappen Punktsieg von Damian Porwoll sicherte Yan Ceban dann bereits vorzeitig den Gottmadinger Teamsieg, ebenfalls durch technische Überlegenheit. Auch Arthur Stang zeigte einen klasse Kampf. Er gewann beim Stand von 18:9 auf Schulter. Dennis Köpsel musste sich (71kg) dem international erfolgreichen Rumänen 0:4 geschlagen geben. Das Duell mit Schutterwald endete so 25:9 für den KSV.

Ein gelungener Start in die Saison für das Team von Volker Hirt, denn auch die zweite Mannschaft konnte gegen Trossingen punkten. Spannende Kämpfe sorgten für gute Stimmung in der Eichendorffhalle und mit dem Rahmenprogramm hat der KSV Gottmadingen wieder ein tolles Event auf die Beine gestellt, welches großen Zuspruch von den Fans erhalten hat.

Kommenden Samstag ringt der KSV in Mühlenbach und hofft dort auf die ersten Auswärtspunkte der Saison. Die „Zweite“ ringt in Nendingen und die Schülermannschaften beginnen auch ihre Runden, beide auswärts. (ad)