Fußball: Fünf Wochenenden noch, dann steht fest, wer aufsteigen darf oder wer die Klasse nach unten verlassen muss. Ein Großteil der Betroffenen weiß dann, was unter dem Strich herauskommt, einige aber müssen noch in die Relegation.

Verbandsliga

Die Grundrechnung sieht vor, dass die Verbandsliga vier oder fünf Absteiger hat. Damit es vier sind, muss der Vizemeister über die Relegation in die Oberliga aufsteigen, und aus der Oberliga darf kein südbadischer Club absteigen. In welcher Reihenfolge der SV Linx und der Freiburger FC die Verbandsliga gewinnen, ist dabei egal. Am Tabellenende hat sich der FC Neustadt (17./15 Punkte) praktisch schon verabschiedet, der FC Singen (16./27) und der FC Bad Dürrheim (14./29) sind noch stark im Rennen, vor allem, wenn es bei vier Absteigern bleibt.

Landesliga

Der FC Villingen II oder der SC Pfullendorf, vielleicht auch der FC Schonach, FV Walbertsweiler-Rengetsweiler oder FC Furtwangen? Wer wird Meister der Landesliga 3, wer geht als Vizemeister in die Relegation? Auch am Tabellenende ist es spannend: Zwei, drei oder vier Absteiger? Der FC Neustadt kommt aus der Verbandsliga runter – zwei Absteiger. Der FC Singen oder der FC Bad Dürrheim kommen runter – drei Absteiger, falls der Vizemeister aufsteigt. Singen und Bad Dürrheim kommen runter – vier Absteiger. Die Absteiger dürften aus einem Pool von sechs Vereinen kommen: vom SV Obereschach (16./15) über SC Konstanz-Wollmatingen (15./19), FC RW Salem (14./20), FC Hilzingen (13./21), DJK Villingen (12./22) bis zum SC Markdorf (10./26).

Bezirksliga

Zur Winterpause galten der VfR Stockach und der Hegauer FV als sichere Bank an der Tabellenspitze. Die Hegauer sind inzwischen praktisch aus dem Rennen, die Stockacher (1./58) zittern auf Platz eins vor der Konkurrenz her. In der Nähe folgen der SV Denkingen (2./56 mit einem Spiel weniger) und der Hattinger SV (3./50), der sogar zwei Spiele weniger absolviert hat. Ob der Vizemeister aufsteigt, ist für die Abstiegsfrage praktisch ohne Belang. Nur eine Konstellation würde mit vier Absteigern aufgehen: Von fünf möglichen kommt höchstens ein Seeclub aus der Landesliga runter und der Bezirksliga-Vize steigt auf. Wahrscheinlicher sind fünf Absteiger, wobei die SG Illmensee/Heiligenberg selbst rechnerisch nicht mehr zu retten ist. Vom SV Allensbach (16./23) über den SV Orsingen-Nenzingen (15./25) bis zum FC Anadolu Radolfzell (8./39) sollte noch niemand den Klassenerhalt feiern.

Kreisligen A bis C

Auch in den Kreisligen A bis C gilt, dass der Staffelsieger direkt aufsteigt, der Zweit- oder möglicherweise gar der Drittplatzierte in die Relegation darf. In Staffel 1 der Kreisliga A braucht der Türk SV Singen (1./60) aus fünf Spielen noch fünf Punkte zum Aufstieg, CFE Indep. Singen (2./49) wird sich vom SC Konstanz-Wollmatingen II (3./41) wohl nicht mehr von Rang zwei verdrängen lassen. In Staffel 2 werden der FC Bodman-Ludwigshafen (1./51) und der SV Aach-Eigeltingen (2./48) den Titel unter sich ausmachen, im Rennen um Platz zwei sind noch die FSG Zizenhausen/Hi./Ho. (3./44) und FC Steißlingen (4./43). In Staffel 3 ist vom TuS Immenstaad (1./42) bis SC Göggingen (5./37) alles offen.

Die Tabellenführer der Kreisligen B1 (DJK Singen/42), B2 (SG Zoznegg-Winterspüren/46) und B3 (BC Konstanz-Egg/39) liegen mit knappem Vorsprung vorn, in Staffel B4 (FC RW Salem II/47) und B5 (FC Bonndorf/41) ist der Vorsprung komfortabler. Da in der Kreisliga C die Frist zur Meldung für den Aufstieg noch nicht abgelaufen ist, sind hier noch alle Fragen offen. In den Kreisligen A werden für die Letzten, die Vorletzten und die Drittletzten Abstiegsrunden angesetzt, bei den Kreisligen B für die Letzten und die Vorletzten. Aus der Kreisliga C gibt es keine Absteiger.