Handball: Für HSG-Cheftrainer Daniel Eblen sind diese Testspiele in der Schänzlehalle die Gelegenheit, die guten Eindrücke aus den letzten Trainingstagen unter Wettkampfbedingungen zu testen und die einstudierten Abläufe „wettkampffest zu machen“, wie der A-Lizenzinhaber verrät. „Wir sind nach dem Trainingslager ein paar Schritte weiter“, sagt er, „das hat im Training schon ganz gut ausgehen. Um dies wettkampffest zu bekommen, haben wir jetzt die Testspiele.“ Vor allem im Abwehrverbund wirkte die HSG Konstanz zuletzt schon deutlich weiter als zum Vorjahreszeitpunkt. Neben kleinen Änderungen in der Interpretation des 6:0-Abwehrsystems machen sich die Neuzugänge Fabian Wiederstein, Tim Keupp und Michel Stotz als gute Abwehrspieler bemerkbar. Im Trainingslager wurde zudem viel im Angriff gearbeitet, mit dem Resultat, dass man sich „näher gekommen“ sei und die Überzahl nun „besser funktioniert“ sowie die Abstimmung besser geworden ist.

Mit den Kadetten Schaffhausen bekommt Eblens Team am Mittwoch um 19 Uhr ein echtes Schwergewicht vorgesetzt. Aus dem Schweizer Spitzenteam, das sich in der zurückliegenden Saison allerdings mit dem Halbfinale in der Meisterschaft und im Schweizer Pokal begnügen musste, ragt ein Spieler besonders hervor: Gábor Császár. Der Mittelmann, der für die ungarische Nationalmannschaft in über 200 Länderspielen weit über 800 Treffer erzielt hat, spielte schon für die europäischen Topclubs Paris Saint-Germain und Veszprem. Daneben verfügen die Kadetten über zahlreiche weitere Nationalspieler. Am Freitag (19.30 Uhr) kommt dann der HBW Balingen-Weilstetten mit seiner talentierten Reserve, am 1. September auch Konstanzer Gegner im ersten Heimspiel der neuen Drittliga-Saison.