Handball-Landesliga: HSG Freiburg – TV Ehingen (Samstag, 17.45 Uhr, Gerhard-Graf-Halle). – Eine katastrophale Bilanz von 2:10 Punkten aus den vergangenen sechs Spielen weist Ehingen auf, ausgerechnet jetzt wartet die Reise zum Ligaprimus HSG Freiburg. Aufgrund der erschreckenden Auswärtsbilanz in diesem Jahr und der aktuellen personellen Situation sind die Ehinger krasser Außenseiter und können eigentlich nur darauf hoffen, dass der Gegner sie aufgrund ihrer Bilanz unterschätzt. Selbst dann dürfte der TV noch ohne Chance gegen die Zuhause noch ohne Punktverlust dastehenden Freiburger sein. „Es kann eigentlich nur darum gehen, mit Charakter dieses Spiel zu absolvieren und sich achtbar aus der Affäre zu ziehen,“ legt Trainer Florian Maier die Marschroute fest. „Unser Ruf ist schon sehr angekratzt, da sollten wir uns alle in diese Partie reinhängen.“ So wird die Zuschauer wohl eine einseitige Partie erwarten. Was der TV Ehingen allerdings mit einer couragierten Leistung ändern könnte. (js)

TuS Steißlingen II – SG Wolfach/Gutach (Samstag, 18 Uhr, Mindlestalhalle). – Gegen den Tabellenzweiten wird die Mannschaft um Trainer Sascha Spoo alles daran setzen, der Spielgemeinschaft das Leben schwer zu machen. Das Hinspiel musste der TuS aufgrund eines Spielermangels absagen. Demnach traf er in der aktuellen Landesligasaison noch nicht auf die SG und kann sich vorerst nur an deren Ergebnissen gegen die anderen Mannschaften orientieren. Die SG verfügt mit Lukas Glunk über einen extrem starken und jungen Spieler (Jahrgang 99), der nur mit einer kompakten und aggressiven Abwehrleistung zu stoppen sein wird. Ebenso wird der TuS versuchen einfache Tore über das Tempospiel zu erzielen und jeden Angriff konzentriert abzuschließen. Seitdem die Spielgemeinschaft über einen neuen Trainer verfügt, hat sich die Abwehrleistung im Vergleich zur vergangen Saison stark verbessert, und es wird definitiv ein harter Kampf um die Punkte werden. Nichtsdestotrotz braucht sich der TuS vor heimischen Publikum nicht verstecken und wird am Samstag 100 Prozent geben, um das Spiel für sich zu entscheiden. Dabei wird der Druck aufseiten der SG sicherlich deutlich höher sein, was dem TuS womöglich zugute kommen kann. Trainer Sascha Spoo kann für dieses Spiel auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Wir wollen an die Leistung des vergangenen Wochenendes gegen den TV Herbolzheim anknüpfen, nur dieses Mal mit den Punkten auf der Habenseite. Ich hoffe, dass alle meine Spieler gesund bleiben. Dann denke ich, haben wir alle Möglichkeiten, das Spiel positiv für uns zu gestalten“, so Trainer Sascha Spoo. (fw)

SG Hornberg/Lauterbach/Triberg – TV Pfullendorf (Samstag, 20 Uhr). – Nach den doch personell sehr gebeutelten vergangenen drei Wochen finden die krankheitsbedingten Ausfälle langsam wieder in den Trainingsrhythmus. Erschwerend kommt aber hinzu, dass sich mit Lukas Oczkowski, Marco Burkert und jetzt nun auch noch Felix Staudacher drei Spieler verletzt haben. Wie lange diese ausfallen, wird sich erst zeigen müssen. Dass zudem solch eine Grippewelle nicht spurlos am Team vorbeigeht, musste der TVP gegen den TV Oberhausen schmerzhaft erfahren. Jetzt aber geht es am Samstag auf „Wiedergutmachungstour“ gegen die Spielgemeinschaft aus Hornberg/Lauterbach und Triberg. Der Tabellenzwölfte hat aber nur sechs Pluspunkte weniger. „Wenn wir nicht noch weiter nach hinten rutschen, mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen, müssen wir am Samstag unbedingt wieder punkten“, sagt Coach Arno Uttenweiler. Hierzu bedarf es allerdings einer enormen Leistungssteigerung des gesamten Teams, gepaart mit dem nötigen Siegeswillen. (sta)

HU Freiburg – HSG Mimmenhausen-Mühlhofen (Samstag, 20 Uhr, Wentzingerhalle in Freiburg-Oberreihn). – Sieben Spieltage bleiben dem Südbadenliga-Absteiger HSG Mimmenhausen-Mühlhofen noch, den direkten Abstieg aus der Landesliga zu vermeiden. Aktuell stehen die Linzgauer Handballer nur dank der besseren Tordifferenz knapp auf einem Nichtabstiegsplatz. Am Wochenende reisen sie in den Breisgau zum direkten Tabellennachbarn Handball Union Freiburg, der drei Punkte besser liegt. HSG-Trainer Christian Dierberger bleibt trotz der trügerischen Tabellensituation optimistisch. „Die Handball Union dürfte uns liegen, daher denke ich, dass wir gute Chancen haben.“ Seine Hoffnung ist, dass seine angeschlagenen Spieler wieder an Bord sind. „Aaron Buneta dürfte wieder dabei sein, Erik Walther fehlt.“ (tav)