Fußball, Verbandsliga

1. FC Rielasingen-Arlen

Freiburger FC

0:2 (0:1)

Die erste Halbzeit bot ein gutes Spiel beider Seiten. Die Freiburger hatten dabei die erste Chance. Schon nach drei Minuten brachte eine Flanke von Alexander Novakovic in den Strafraum Gefahr. Aslan Ulubiev schoss aus spitzem Winkel dann aber über das Tor. Für die Gastgeber bot sich in der 14. Minute die erste gute Torchance. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Denis Hoxha frei zum Kopfball, doch der Ball ging zentral auf Torhüter Niklas Schindler. In der 19. Minute enteilte Nedzad Plavci dem Freiburger Kevin Senftleber. Sein schöner Heber über Niklas Schindler ging aber knapp am langen Eck vorbei. Aufregung nach 40 Minuten im Freiburger Strafraum. Zunächst kam Christoph Matt zu Fall, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Der Ball kam dann zu Sebastian Stark, der mit dem Rücken zum Tor auf Nedzad Plavci zurückpasste, doch der wurde gerade noch abgeblockt. Kurz vor der Pause wurde Alexander Martinelli gut 20 Meter vor dem Tor nicht angegriffen, sein Abschluss landete unter der Latte zur Freiburger Führung.

In der zweiten Halbzeit drückten zunächst wieder die Gastgeber, doch der Abschluss des eingewechselten Silvio Battaglia aus 17 Metern ging knapp am Tor vorbei. Wer nun einen druckvolleren Gastgeber erwartet hatte, wurde enttäuscht. In der Folge rannten die Gastgeber gegen eine gut strukturierte Freiburger Defensivmauer an. Die Gäste verteidigten geschickt, die Hegauer müssen sich allerdings auch den Vorwurf gefallen lassen, dass ihre Angriffe durchs Zentrum in schöner Regelmäßigkeit verpufften. Das Flügelspiel wurde mehr und mehr vernachlässigt, und somit konnte man nicht den erforderlichen Druck aufbauen. Die Breisgauer setzten auf Konter, die lange Zeit allerdings auch nicht gefährlich waren. Erst in der Schlussphase gab es mehr und mehr Räume für diese Konter. Nach 81 Minuten hatte Aslan Ulubiev die Entscheidung auf dem Fuss, doch scheiterte er am stark reagierenden Dennis Klose. Die Entscheidung war dann dem eingewechselten Marko Radovanovic vorbehalten, der gegen die aufgerückten Gastgeber freigespielt wurde und alleine vor Dennis Klose zum 2:0 einschoss. Dass die Gastgeber in der Nachspielzeit noch Habil Jonuzi durch eine Rote Karte verloren, passte dann ins Gesamtbild einer schwachen zweiten Halbzeit der Gastgeber.

Rielasingens Trainer Jürgen Rittenauer war enttäuscht: „In einem engen Spiel in der ersten Halbzeit wäre die Führung auf beiden Seiten möglich gewesen. Nach der Führung hatte Freiburg aber das Spiel doch gut im Griff und ging als verdienter Sieger vom Platz.“

1. FC Rielasingen-Arlen: Klose (Tor); Almeida, Kunze, Plavci, Winterhalder (46. Battaglia), Stark (59. Fiore Tapia), Hoxha, Leschinski (72. Greuter), Matt (86. Körner), Wellhäuser, Jonuzi. – Tore: 0:1 (44.) Martinelli, 0:2 (86.) Radovanovic. – SR: Fante (Neuenburg). – Z: 500. – Bes. Vork.: Rot (90.) Habil Jonuzi (FC RA).

FSV Rot-Weiß Stegen

SC Pfullendorf

3:3 (0:2)

Der SC Pfullendorf hatte die Partie zu Beginn im Griff. Nach 70 Sekunden hatte Lukas Stützle mit einem Drehschuss die erste Chance, doch Stegens Torwart konnte den Ball im Nachfassen parieren. Die Linzgauer blieben spielbestimmend und erzielten nach 16 Minuten die verdiente Führung. Nach einem Diagonalball von Sandro Caltabiano traf Faruk Erdem mit einem Sonntagsschuss aus 23 Metern. Gerade mal drei Minuten später das 2:0: Luca Gruler verwertete einen Querpass von Stützle. Das einzige Lebenszeichen des FSV Rot-Weiß Stegen gab es acht Minuten vor der Pause: Kürners Schuss aus spitzem Winkel konnte SCP-Torhüter Willibald aber zur Ecke klären.

Nach dem Wechsel folgte eine kuriose zweite Hälfte. Der SCP erwischte hierbei den besseren Start und hatte eine Riesenchance durch Frank Stark, der aber zu lange mit dem Abschluss zögerte. Im Gegenzug sorgte Martin Fischer nach einem schönen Konter für den Stegener Anschlusstreffer. Fünf Minuten später fiel der Ausgleich: Fischers Freistoßflanke verwertete Valentin Denzel per Kopf zum 2:2. Der SCP zeigte Reaktion und kam nach einer Stunde zum erneuten Führungstreffer durch Stark nach einem Angriff über die rechte Seite. Nach dem Rückstand erhöhten die Hausherren das Tempo und wurden vier Minuten vor Schluss belohnt. Einen eher harmlosen Schuss aus 20 Metern ließ SCP-Keeper Willibald abklatschen, Rohrer war zur Stelle und staubte ab. In der dritten Minute der Nachspielzeit nochmal eine Chance für die Linzgauer, Stegens Torwart konnte den Freistoß von Daniel Abdulahad aber mit den Fingerspitzen an den Querbalken lenken. (stl)

SC Pfullendorf: Willibald (Tor); S. Zimmermann, S. Steinhauser, Caltabiano (72. Kahl), Marena, Erdem (64. Abdulahad), A. Sautter (83. Huber), Fischer, Gruler, Stark (72. Keller), Stützle. – Tore: 0:1 (16.) Erdem, 0:2 (19.) Gruler, 1:2 (49.) Fischer, 2:2 (54.) Denzel, 2:3 (60.) Stark, 3:3 (86.) Rohrer. – SR: N. Gallus (Freiburg). – Z: 150.

TuS Oppenau

FC 03 Radolfzell

2:6 (2:4)

Bereits in der 3. Minute ging Oppenau in Führung. Der Jubel der Fans war kaum verhallt, da setzte sich Strauß auf der Gegenseite über links durch und legte quer auf Tobias Krüger, der per Flachschuss aus zehn Metern traf. In der 14. Minute dann die Führung für Radolfzell durch Niedhardt. Kurz darauf konterte Radolfzell blitzschnell über drei Stationen und Niedhardt hatte erneut freie Bahn, Poveda konnte aber mit einer Glanzparade zur Ecke klären. In diesem Tempo ging es weiter. In der 21. Minute verwandelte Müller einen Strafstoß zum 2:2-Ausgleich. Radolfzell blieb aber dran und erzielte in der 35. Minute das 3:2 durch Krüger, sieben Minuten später legte Krüger auf 4:2 nach.

Oppenau wechselte zur Pause doppelt, um frischen Wind zu bringen. In der 50. Minute dann aber die Vorentscheidung: Ehret nahm genau Maß und traf mit einem sehenswerten Schuss zum 5:2. Beide Teams zollten nun dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten, der Hitze und dem Pokalspiel unter der Woche Tribut. Den Schlusspunkt setzte dann in der 87. Minute erneut Niedhardt mit dem 6:2-Endstand.

FC Radolfzell: Bisinger (Tor); Ranzenberger, Niedhardt, Tsimba-Eggers, Ehret, Aichem, Hlavacek, Schmidt, Krüger, Strauß, Berisha. – Tore: 1:0 (3.) Schäuble, 1:1 (5.) Krüger, 1:2 (14.) Niedhardt, 2:2 (21./FE) Müller, 2:3 (35.) Krüger, 2:4 (42.) Krüger, 2:5 (50.) Ehret, 2:6 (87.) Niedhardt. – SR: Leisinger.