Fabian Wohlgemuth unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025, wie der schwäbische Fußball-Bundesligist am Samstag mitteilte. Wohlgemuth kommt vom Zweitligisten SC Paderborn. Dort war er bislang als Sportgeschäftsführer tätig.

Von Mislintat hatten sich die Schwaben nach mehrtägigen Gesprächen und nach rund dreieinhalb Jahren getrennt. Der VfB hatte dem 50-Jährigen nach eigenen Angaben ein „marktgerechtes Angebot zur Vertragsverlängerung“ vorgelegt, das Mislintat aber ablehnte.

„Mit der Neubesetzung auf der Position des Sportdirektors wollen wir sowohl einen neuen Impuls als auch ein Zeichen für Kontinuität auf unserem Weg setzen“, sagte Vorstandschef Alexander Wehrle über Wohlgemuths Verpflichtung. Der neue Mann passe „perfekt in unser Profil“, betonte Wehrle.

VfB sucht auch neuen Cheftrainer

Nach der Verpflichtung von Wohlgemuth sucht der VfB nun auch noch einen neuen Cheftrainer. Pellegrino Matarazzo hatte das Aus nach einem enttäuschenden Saisonbeginn im Oktober ereilt. Sein Co-Trainer Michael Wimmer sprang für die sechs Bundesliga-Spiele vor der Winterpause ein. Dass Wimmer auf Dauer Chefcoach wird, wurde mit dem Abschied von Mislintat aber unwahrscheinlicher.

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Als Topkandidat wird Medienberichten zufolge Bruno Labbadia gehandelt, der den VfB schon von Dezember 2010 bis August 2013 betreute. Wohlgemuth und Labbadia kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg. Dort leitete Wohlgemuth die Nachwuchsabteilung der Niedersachsen.

Sportlich steckt der VfB erneut im Abstiegskampf und überwintert auf Tabellenplatz 16. Die erste Aufgabe nach der Winterpause steht für die Mannschaft am 21. Januar gegen den FSV Mainz 05 an. (dpa)