Es gab Zeiten, da war Diego Armando Maradona als genialer Fußballer bekannt. Vor fast genau 34 Jahren spricht die ganze Welt von der berühmten Hand Gottes – beim WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und England am 22. Juni 1986. Im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt macht sich Maradona vor 114.580 Zuschauern unsterblich. Nach dem torlosen Remis zur Halbzeit stellt er in der 51. Minute mit einem der verrücktesten Tore aller Zeiten auf 1:0 für die Albiceleste (deutsch: Weiß-Himmelblaue). Nur vier Minuten später trifft er per genialem Solo-Lauf zum 2:0. Argentinien gewinnt die Partie am Ende 2:1, eine Woche darauf krönt sich das Team zum Weltmeister. Und Maradona feiert seinen allergrößten Erfolg.

Freudestrahlend: Diego Armando Maradona im Jahr 1986 mit dem gewonnenen WM-Pokal.
Freudestrahlend: Diego Armando Maradona im Jahr 1986 mit dem gewonnenen WM-Pokal. | Bild: dpa

Das alles ist lange her. In der Zwischenzeit ist der mittlerweile 59-jährige Maradona tief gefallen und vorwiegend für Skandale bekannt. Einen weiteren steuert er jüngst beim privaten Tanzen bei – dummerweise wird die Legende des SSC Neapel, zwischen Oktober 2008 und Juli 2010 argentinischer Nationaltrainer, dabei gefilmt.

Argentiniens Fußball-Legende Maradona raucht eine Zigarre, während er sich 2018 das WM-Gruppenspiel zwischen Argentinien und Island anschaut.
Argentiniens Fußball-Legende Maradona raucht eine Zigarre, während er sich 2018 das WM-Gruppenspiel zwischen Argentinien und Island anschaut. | Bild: Juan Mabromata/AFP

Auf einem Video ist zu sehen, wie der dickliche Diego Maradona mit einer Frau tanzt. Dabei sieht er bei Weitem nicht mehr so filigran aus wie bei seinem Solo-Lauf im WM-Viertelfinale 1986. Plötzlich lässt der Ex-Kicker seine Hose fallen, und auwei: streckt seinen nackten Hintern in die Kamera.

Besonders für Maradonas Tochter ist dieser Anblick kein schöner. Auf Instagram schreibt Giannina: „Für die Leute mag es Maradona sein, für mich sind es Wunden, die wieder geöffnet werden. Es ist sehr traurig, ihn so zu sehen.“ Die 31-Jährige habe mit ihrem Sohn über das Video gesprochen: „Ich hätte nie gewollt, dass mein Sohn seinen Großvater so sieht.“