Was ist passiert?

Die Sportwelt erobert sich langsam ein Stück Normalität zurück. Nach einer Zwangspause im Breiten- und Freizeitsport darf wieder unter freiem Himmeltrainiert werden – das haben der Bund und die Länder gemeinsam beschlossen. Nach Wochen des Stillstands durch die Corona-Pandemie darf sportartenspezifisch nach bestimmten, coronabedingten Regeln trainiert werden. In Baden-Württemberg ist das Training somit ab Montag, 11. Mai, wieder erlaubt.

Welche Regeln gelten?

Als Bedingungen für den Neustart im Breitensport werden unter anderem genannt, dass eine ausreichende Distanz von 1,5 bis 2 Metern gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird. Außerdem müssen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, eingehalten werden.

Was bedeutet das für den Mannschaftssport, wie zum Beispiel Fußball?

Nicht nur Tennisspieler oder Golfer, auch Fußballer dürfen wieder ins Training einsteigen. „Die Lockerungen gelten für alle Sportarten, die im Freien ausgeübt werden“, bestätigt eine Sprecherin des Kultusministeriums Baden-Württemberg. Vorgabe ist jedoch, dass die Distanz- und Hygieneregeln eingehalten werden – auch bei Mannschaftssportarten. Das bedeutet: kontaktfreies Individualtraining ist erlaubt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann Training in Kleingruppen folgen.

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Wie geht es mit dem Fußball in der Region weiter?

Die Saison im Amateurfußball pausiert noch, ein normaler Spielbetrieb ist zurzeit nicht möglich – und auch nicht erlaubt. Mit einem Rechtsgutachten wollte der Südbadische Fußballverband (SBFV) mögliche Szenarien durcharbeiten. Das Gutachten liegt mittlerweile vor, bestätigt Thorsten Kratzner, Pressesprecher des SBFV. Zu Ergebnissen oder Details wollte sich Kratzner jedoch nicht äußern. „Dafür ist es noch zu früh“, erklärt der Pressesprecher.

Wann werden die Ergebnisse vorgestellt?

„Wir sind gerade mit den anderen Verbänden in Gesprächen, wie es nun weitergeht“, erklärt Kratzner. Ziel sei es jetzt, mit den zwei Landesverbänden Nordbaden und Württemberg eine gemeinsame, baden-württembergische Lösung zu finden. „Anfang nächster Woche wissen wir mehr“, verspricht Kratzner, bremst aber zugleich die Erwartungshaltung: „Auch da wird es keine komplette Klarheit geben.“ Aber eine klare Richtung, in die es gehen kann und soll. Die Amateurfußballer müssen sich also noch ein wenig gedulden.

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