Mark Flekken: Bei Forsbergs Strafstoß zum 0:1 war der Niederländer chancenlos. Bei allen anderen Schüssen, die die Leipziger Offensivabteilung auf sein Tor brachten, agierte der 28-jährige Schlussmann souverän. Eine solide Vorstellung. – Note: 2

Kiliann Eric Sildillia: Der 19-Jährige gab gegen Leipzig sein Bundesliga- und Startelfdebüt. Der gelernte Innenverteidiger musste wegen der Absenz von Jonathan Schmid und Lukas Kübler auf der rechten Seite aushelfen. Offensiv konnte er kaum Akzente setzen. Die anspruchsvolle Defensivaufgabe gegen das sächsische Starensemble löste der junge Freiburger solide. Trainer Christian Streich zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung. – Note: 3

Philipp Lienhart: Sein unglücklicher Zweikampf gegen Christopher Nkunku führte zum Strafstoß, den Forsberg zum 0:1 verwandelte. Generell wirkte der Innenverteidiger in der ersten Hälfte noch nicht sicher. Dies änderte sich in den zweiten 45 Minuten, in denen er fehlerlos blieb und einige Male durch starke Zweikampfführung überzeugte. – Note: 3

Manuel Gulde: Der 30-Jährige zeigte in der ersten Halbzeit eine Vorstellung, die man unauffällig nennen könnte. Zwar ließ er sich vom bisweilen hektischen Spiel nicht aus der Ruhe bringen, aber Akzente setzen konnte der Verteidigernicht. Zur Halbzeit wurde Gulde aufgrund der Systemumstellung auf ein 4-4-2 durch Roland Sallai ersetzt. – Note: 3,5

Nico Schlotterbeck: Der Nationalspieler hatte ähnlich wie Verteidigerkollege Lienhart in der ersten Hälfte noch Schwierigkeiten. Dies zeigte sich in ungenauen Pässen und leichten Ballverlusten. In der zweiten Halbzeit zeigte der 21-Jährige dann sein starkes Gesicht. Wie gewohnt war er top in seiner Zweikampfbilanz. 71 Prozent gewonnene Duelle waren Freiburger Bestwert. – Note: 3

Freiburgs Nico Schlotterbeck (l) und Freiburgs Philipp Lienhart (r) reagieren nach dem Spiel.
Freiburgs Nico Schlotterbeck (l) und Freiburgs Philipp Lienhart (r) reagieren nach dem Spiel. | Bild: Tom Weller, dpa

Christian Günter: Der Kapitän war über 90 Minuten unermüdlich auf der linken Außenbahn unterwegs und sorgte ein ums andere Mal für Gefahr im Leipziger Strafraum. Jeong hätte seine Vorarbeit nach zwölf Minuten zum 1:0 veredeln müssen. In der 85. Minute servierte der Kapitän dem Kollegen Höler eine perfekte Flanke, dessen Kopfball parierte Gulacsi Defensive großartig. – Note: 2

Nicolas Höfler: In der ersten Hälfte schlichen sich beim Mittelfeldroutinier ein paar Leichtsinnsfehler ein, die zum Glück für ihn und sein Team folgenlos blieben. Nach dem Seitenwechsel überzeugte der Mittelfeldstratege auf ganzer Linie und belebte das Offensivspiel der Freiburger Mannschaft ein ums andere Mal. Hattte in deer 90. Minute Riesenpech, als sein perfekter Direktschuss mit dem linken Fuß an den Innenpfosten krachte und von dort zurück in den Fünfmeterraum. – Note: 3

Maximilian Eggestein: Verbuchte durch cleveres Zweikampfverhalten einige Ballgewinne, arbeitete in der Mittelfeldzentrale unermüdlich. Mit dem Ball gelang ihm nicht immer alles, doch insgesamt darf der Auftritt des Ex-Bremers als zufriedenstellend bezeichnet werden. – Note: 3

Vincenzo Grifo: Der Italiener hatte in der Vorwoche im Testspiel gegen St. Pauli das erste Tor für den Sport-Club im neuen Europa-Park Stadion erzielt. Im ersten Pflichtspiel im neuen Stadion war ihm zwar kein Tor vergönnt, dennoch lieferte der offensive Mittelfeldspieler mit einer Maßflanke den Assist zum 1:1-Ausgleich durch Jeong. Außerdem überzeugte der 28-Jährige durch seine Laufbereitschaft und unermüdliche Arbeit gegen den Ball. War herausragend und wurde in der Nachspielzeit unter stehenden Ovationen ausgewechselt. – Note: 1,5

Lucas Höler: Zeichnete sich mehrfach durch kluge Zweikampfführung aus. Konnte viele Bälle behaupten und sorgte in und um den Leipziger Strafraum des öfteren für Gefahr. Hatte die meisten Torabschlüsse aller Spieler, scheiterte mit einem brachialen Schuss am Pfosten und mit einem akrobatischen Kopfball an Leipzigs Torwart Gulacsi. - Note: 1,5

Wooyeong Jeong: Der Südkoreaner war an den meisten Offensivaktionen beteiligt. Verpasste nach zwölf Minuten die frühe Führung für den Sport-Club. Nach toller Vorlage von Günter schob er den Ball am linken Pfosten vorbei. Die vergebene Großchance machte er in der 64. Minute wett, als er per Kopf den 1:1-Ausgleich erzielte. Wurde in der 75. Minute durch Edeljoker Nils Petersen ersetzt. – Note: 3

Roland Sallai: Der ungarische Nationalspieler kam zur zweiten Hälfte für Gulde und übernahm im 4-4-2-System die rechte Außenbahn. Verletzungsbedingt musste er in der 80. Minute wieder ausgewechselt werden. Schade, denn Schwung hatte Sallai schon in den Beinen. - Note: 3

Leipzigs Amadou Haidara (l) in Aktion gegen Freiburgs Nils Petersen (r).
Leipzigs Amadou Haidara (l) in Aktion gegen Freiburgs Nils Petersen (r). | Bild: Tom Weller, dpa

Die anderen Eingewechselten, Nils Petersen (75. für Jeong), Kevin Schade (80. für Sallai), Yannik Keitel (90.+3 für Eggestein) und Ermedin Demirovic (90.+4 für Grifo) bleiben ohne Bewertung.