Gelungener Saisonstart in den WM-Winter für die deutschen Skispringer. Nach dem Auftaktsieg in Wisla feierte der dreifache Weltmeister von Seefeld, Markus Eisenbichler am Wochenende im finnischen Ruka seinen zweiten Weltcupsieg. Dazu kamen weitere Spitzenplätze für das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher (Titisee-Neustadt).

Die Schneilanzen im Auslauf der Hochfirstschanze haben nach den kalten Nächten den ersten Schnee ausgeworfen. Jürgen Benitz fräst den Schnee der Schneilanzen zurück in den Schanzenauslauf.
Die Schneilanzen im Auslauf der Hochfirstschanze haben nach den kalten Nächten den ersten Schnee ausgeworfen. Jürgen Benitz fräst den Schnee der Schneilanzen zurück in den Schanzenauslauf. | Bild: Hahne, Joachim

Das war schlichtweg Werbung in eigener Sache. Auch wenn noch niemand weiß, ob die Weltcup-Skispringen der Herren (9. bis 11. Januar 2021) und der Frauen (29. bis 31. Januar) in Titisee-Neustadt wegen der noch vorherrschenden Corona-Pandemie tatsächlich stattfinden können, ist die Vorfreude auf die weltbesten Weitenjäger riesengroß.

„Das ist natürlich mein Wunschtermin“, erklärt Joachim Häfker mit funkelnden Augen. „Im Moment kann es eigentlich nicht besser laufen, wir konnten in den vergangenen Tagen trotz der Inversionswetterlage einige Kubikmeter Schnee produzieren, was im Hinblick auf unsere Weltcups im Januar nächsten Jahres sehr gut ist“, freut sich der Generalsekretär auf das Gastspiel der Weltelite.

Video: Hahne, Joachim

Neben dem ersten Schnee aus den Schnei-Lanzen kann das Schanzenteam um Schanzenchef Matthias Schlegel zudem noch auf einige Kubikmeter Altschnee aus dem Depot des Schwarzwaldgletschers im Schmiedsbachtal zurückgreifen.

Video: Joachim Hahne johapress

Zuschauer an der Schanze sind zwar nach der aktuellen Coronaverordnung für Baden-Württemberg ausgeschlossen, doch Fernsehen können die Schwarzwälder Skisprungfans das Weltcup-Skispringen live mitverfolgen.