Alle Autos und Busse stehen, dabei ist der Verkehr in den Bergen meist überschaubar. Hier oben, etliche Kilometer von Sotschi entfernt, ist es meist ruhig. Für die Olympischen Spiele 2014 wurden viele Hotels gebaut, kleine Dörfer angelegt. Alles für den großen Sport und dessen Besucher.

Und Wladimir Putin soll hier auch noch eine Residenz haben. Einen Rückzugsort zum Abschalten. Und wenn dieser Putin sich auf den Weg in die Berge Sotschi macht, muss eben der Rest warten. Eine Autokolonne mit ausschließlich schwarzen Limousinen rast vorbei, kurze Zeit später ist der Spuk vorbei.

Alles geht wieder seinen normalen Gang. Daran stören tut sich niemand. Die Russen sind es offenbar gewohnt, auch mal zur Seite zu treten.

Ansonsten fallen die Einheimischen bei ihren Olympischen Spielen vor allem durch Zurückhaltung und meist ernste Mienen auf. Allen voran die vielen Sicherheitskräfte. Deren Job aber ist auch nicht lustig. Olympia vor Anschlägen schützen – das ist ihnen gelungen. In Erinnerung bleiben die Spiele aber vor allem wegen der Dopingproblematik. Die Gastgeber sollen in großem Stil manipuliert haben, um erfolgreich zu sein. Ob das die besten Aussichten für eine freudvolle Weltmeisterschaft sind?

 

Der Autor dieses Textes Marco Scheinhof.