Biathlon

Benedikt Doll hat sich viel vorgenommen für die neue Saison.
Benedikt Doll hat sich viel vorgenommen für die neue Saison. | Bild: Skideutschland / Deutscher Skiverband

Einen Platz unter den besten Sechs peilt Benedikt Doll von der SZ Breitnau im kommenden Weltcup in der Gesamtwertung an. Und bei der WM in Östersund soll es wieder mindestens eine Medaille werden. Ehrgeizige Ziele, das weiß Doll. Er sagt aber: „Alles andere wäre falsche Bescheidenheit.“ Schließlich weiß er, wie sich die ganz großen Erfolge anfühlen. Bei der WM in Hochfilzen 2017 holte er sich im Sprint Gold – damit hatte kaum einer gerechnet. Solche Erfolge lassen natürlich die Ansprüche steigen.

Am 30. November startet die Weltcup-Saison in Pokljuka, Höhepunkt werden die Weltmeisterschaften vom 7. bis 17. März in Östersund in Schweden sein.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Langlauf

Die 37-jährige Steffi Böhler bestreitet in den kommenden Monaten die letzten Wettkämpfe ihrer langen Karriere.
Die 37-jährige Steffi Böhler bestreitet in den kommenden Monaten die letzten Wettkämpfe ihrer langen Karriere. | Bild: Jon Olav Nesvold, dpa

Steffi Böhler vom SC Ibach hat sich entschieden, noch eine weitere Saison im Weltcup anzuhängen. Die 37-Jährige kommt aus dem Schwarzwald, wohnt aber mittlerweile in Ruhpolding. Böhler geht in ihre 17. Weltcup-Saison und hat zwei Medaillen bei Olympischen Spielen gewonnen.

Bild: Skideutschland / Deutscher Skiverband

Sandra Ringwald vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg wurde vor wenigen Wochen wegen ihrer Erfolge im vergangenen Winter mit dem „Goldenen Ski“ ausgezeichnet. Die 28-Jährige feierte ihren Durchbruch im Weltcup im Winter 2016, als sie im Sprint mit Hanna Kolb in Planica Dritte wurde.

Die Langläufer starten am 24. November in die neue Weltcup-Saison. Los geht es im finnischen Ruka. Höhepunkt dieses Winters werden die nordischen Weltmeisterschaften vom 19. Februari bis 3. März in Seefeld in Österreich sein. Zudem wartet wieder die Tour de Ski vom 29. Dezember ibs 6. Januar mit ihren verschiedenen Stationen. Dabei ist Oberstdorf am 2. und 3. Januar Ausrichter eines Wettbewerbs. Saisonende ist am 24. März in Quebec.

Nordische Kombination

Fabian Rießle in Aktion.
Fabian Rießle in Aktion. | Bild: dpa

Fabian Rießle von der SZ Breitnau gehört zur Welteltite der Kombinierer. Das hat der 27-Jährige nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang bewiesen, als er mit Gold und Silber die Heimreise antreten konnte. Rießle ist ein starker Langläufer, sein Problemfeld war zuletzt eher das Skispringen. Daran arbeitet er hart. Im Sommer sicherte sich Rießle gleich zwei Titel bei den deutschen Meisterschaften in Hinterzarten und Breitnau. Im Einzel wurde er zwar nur Zweiter hinter Maxime Laheurte, der Franzose wurde aber im Rahmen der deutschen Meisterschaften nicht gewertet. Rießle also auf Platz eins. Gleiches gelang ihm auch im Teamsprint mit dem Baiersbronner Manuel Faißt. Große Konkurrenz kommt für Rießle oft aus dem eigenen Team. Eric Frenzel und Johannes Rydzek werden wieder zu den großen Favorten zählen.

Die nordischen Kombinierer starten am 23. November in die Saison – ebenso wie die Langläufer im finnischen Ruka. Das Saisonende steigt wie bereits in den vergangenen Jahren in Schonach – diesmal vom 15. bis 17. März 2019. Auch bei den Kombinieren sind die Weltmeisterschaften in Seefeld der Höhepunkt der Saison. Die deutsche Mannschaft sollte auch in diesem Winter wieder um zahlreiche Siege mitlaufen können, wie aus den vergangenen Jahren gewohnt.

Skispringen

Andreas Wank bei der Skisprung-DM in Hinterzarten vor wenigen Wochen.
Andreas Wank bei der Skisprung-DM in Hinterzarten vor wenigen Wochen. | Bild: Joachim Hahne

Andreas Wank vom SC Hinterzarten möchte sich wieder ins Weltcup-Team kämpfen. Der 30-Jährige ist zuversichtlich, das zu schaffen.

Stephan Leyhe hat sich im deutschen Team etabliert.
Stephan Leyhe hat sich im deutschen Team etabliert. | Bild: privat

Stephan Leyhe hat sich fest etabliert und gehörte auch in Pyeongchang zum Erfolgsteam. Er dürfte seinen Platz im Team sicher haben.

Ramona Straub will in dieser Saison durchstarten.
Ramona Straub will in dieser Saison durchstarten. | Bild: Sammy Minkoff

Bei den Frauen zeigte sich Ramona Straub vom SC Langenordnach im Sommer in guter Form. Beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten landete sie auf Platz drei – ihr erster Podestplatz in der Skisprungelite. Sie war auch bei Olympia in Südkorea dabei.

Der erste Weltcup-Wettbewerb steht schon vom 16. bis 18. November in Wisla auf dem Programm. Vom 23. bis 25. November folgen die Wettkämpfe analog zu Langläufern und Kombinierern in Ruka. Die Frauen starten am 29. November in Lillehammer in ihre Saison. Anfang Dezember (7. bis 9.) ist Titisee-Neustadt Austragungsort für Männer und Frauen. Auch die Skispringer freuen sich schon auf die Weltmeisterschaften in Seefeld.

Snowboard

Die beiden Schwarzwälder Olympioniken: Paul Berg (SC Konstanz/links) und Jana Fischer (SC Löffingen).
Die beiden Schwarzwälder Olympioniken: Paul Berg (SC Konstanz/links) und Jana Fischer (SC Löffingen). | Bild: Joachim Hahne

Der Konstanzer Paul Berg und Jana Fischer aus Bräunlingen werden auch in dieser Saison dabei sein. Beide sind gut vorbereitet. „Bislang läuft alles sehr gut, wir sind fit“, sagt Paul Berg. Im Sommer musste er seinen letzten von fünf Lehrgängen bei der Bundeswehr absolvieren, er ist nun Feldwebel. Nun kann er sich wieder ganz auf den Sport konzentrieren. Im vergangenen Winter hatte er im Gesamt-Weltcup Rang vier belegt. Eine Leistung, die er bestätigen oder gar verbessern möchte. „Wir wollen uns jetzt oben festbeißen“, sagt der 27-Jährige. Das deutsche Männerteam wird in diesem Jahr aufgestockt, da einige Nachwuchsfahrer nachrücken. „Je größer das Team ist, desto mehr Spaß macht es“, sagt Berg.

Die Weltcup-Saison der Snowboardcrosser startet vom 12. bis 16. Dezember im Montafon. Vom 8. bis 10. Februar 2019 sind die besten Snowboardcrosser der Welt wieder auf dem Feldberg zu Gast, das deutsche Team freut sich auf sein Heimspie. Zuvor steigt die Weltmeisterschaft vom 1. bis 3. Februar in Salt Lake City. Das deutsche Team bereitet sich derzeit in Hintertux auf die Saison vor. Die Bedingungen sind durch viel Naturschnee sehr ordentlich.

Ski alpin

David Ketterer will unter die Top 30 im Weltcup.
David Ketterer will unter die Top 30 im Weltcup. | Bild: Joachim Hahne

David Ketterer aus Hochemmingen will in diesem Winter im Slalom voll angreifen. Der Physik-Student verließ die Universität in Boulder in der Nähe von Denver und kehrte nach Deutschland zurück. „Es war keine leichte Entscheidung, denn das Studium in Boulder hat viel Spaß gemacht“, sagt er. Zudem war er mit dem Universitäts-Skiteam auf den nordamerikanischen Pisten sehr erfolgreich unterwegs. Der Aufwand von Studium und Leistungssport in Verbindung mit den Flugreisen zu den Rennen nach Europa wurde jedoch zu groß. Nun will er sich ganz dem Profisport widmen. Er wohnt nun in München und setzt sich als Ziel, „im Weltcup in die Top 30 zu kommen“.

Die alpinen Skirennfahrer hatten schon ihren Auftakt in Sölden, allerdings fand dort nur ein Riesenslalom der Frauen statt. Das Männer-Rennen wurde wegen zu viel Neuschnees abgesagt. So richtig los geht es im Weltcup am 17. und 18. November im finnischen Levi mit Slalom-Wettbewerben. Höhepunkte der Saison sind die Rennen in Kützbühel (22. bis 27. Januar) und natürlich die Weltmeisterschaften vom 4. bis 17. Februar im schwedischen Are.

Das könnte Sie auch interessieren