Es ist die höchste Ehre, die ein Club einem Kicker erweisen kann. Der 1. FC Kaiserslautern spielt im Fritz-Walter-Stadion, der 1. FC Nürnberg im Max-Morlock-Stadion und Real Madrid in Erinnerung an einen ehemaligen Club-Boss im Santiago-Bernabéu-Stadion. In Erinnerung an die verstorbene Club-Legende Rudi Assauer soll daher auch die Heimspielstätte des FC Schalke 04 künftig „Rudi-Assauer-Arena“ heißen. Zumindest wurde das aus dem Kreis der Fans vorgeschlagen. Die Namensrechte der Veltins-Arena sollten nach Auslaufen des Vertrags nicht neu ausgeschrieben werden. Assauer hatte den Bau der 2001 eingeweihten Multifunktions-Arena maßgeblich vorangetrieben.

Gut so! Wir unterstützen diesen Vorschlag, zumal in den vergangenen Jahren bereits mehrere Clubs zurück zu ihren Ursprüngen fanden, der Hamburger SV taufte beispielsweise seine Arena wieder in Volksparkstadion um, nachdem das Anwesen früher des Geldes wegen so illustre Bezeichnungen wie AOL Arena, HSH Nordbank Arena oder Imtech Arena verpasst bekommen hatte. Und beim SC Freiburg läuft man seit 2014 im Schwarzwaldstadion ein, das früher die Dreisam ehrte, aber eben auch schon Mage Solar Stadion hieß, auch wenn es so freilich von keinem Fan genannt wurde.

Nun, genug davon! Die prächtigsten Stadionnamen gibt es ohnehin im Amateurfußball, wo der ESC Rellinghausen im Sportplatz am krausen Bäumchen kickt, der SV Wersten 04 auf dem Sportplatz am Scheideweg spielt und die Freiburger Nachwuchskicker im Möslestadion agieren. In diesem Sinne, liebe Sportsfreunde, wünschen wir ein schönes Wochenende!