Bundespräsident Uli Hoeneß, Bundeskanzler Karl-Heinz Rummenigge und Innenminister Hasan Salihamidzic haben am Freitag eine viel beachtete Regierungserklärung abgegeben. Leider hat der Bundespräsident dabei nur in Auszügen aus dem Grundgesetz zitiert. Wir präsentieren Ihnen im Folgenden das ab vergangenen Freitag allgemeingültige Grundgesetz der Fußballrepublik Deutschland.

  • Artikel 1: Die Würde des FC Bayern München ist unantastbar. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zur unverletzlichen Tabellenführung als Grundlage der Bundesliga.
  • Artikel 2: Kein Bayern-Verantwortlicher darf wegen Steuer- oder Zollvergehen, kein Bayern-Trainer wegen Niederlagen und kein Bayern-Spieler, gleich welcher Position auf dem Feld, wegen schlechter Leistungen benachteiligt oder in der Öffentlichkeit auch nur im Geringsten kritisiert werden.
  • Artikel 3: Kein Bayernspieler hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden nur nach Rücksprache mit der Bayern-Chefetage gewährleistet. Eine Zensur findet statt.
  • Artikel 4: Deutsche Meisterschaft und Pokalsieg des FC Bayern stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.
  • Artikel 5: Der FC Bayern München genießt Freizügigkeit in ganz Europa. Damit die Reisefreiheit des Vereins nicht eingeschränkt wird, ergibt sich daraus zwingend das Recht des FC Bayern auf den Champions-League-Sieg.
  • Artikel 6: Männer können ab dem 18. Lebensjahr zur Mitgliedschaft in einem FC-Bayern-Fanclub verpflichtet werden. Eine Ablehnung aus Gewissensgründen ist nicht möglich.
  • Artikel 7: Fans des 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04, Borussia Dortmund und aller anderen Klubs genießen kein Asylrecht.

 

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