Fabian Rießle, Kombination: Licht und Schatten gab es beim Kombinierer von der SZ Breitnau. Erst Rang sieben beim ersten Wettkampf von der Großschanze und über zehn Kilometer. Zwei Tage später holte der 28-Jährige von der SZ Breitnau Gold zusammen mit seinem Teamkollegen Eric Frenzel im Teamsprint. Wenige Tage später kommt er beim nächsten Einzelwettkampf nicht über Rang 17 hinaus. Zum Abschluss gibt es mit dem deutschen Team Silber. Ein versöhnlicher Abschluss. – Note 2

Fabian Rießle holt zwei Medaillen
Fabian Rießle holt zwei Medaillen | Bild: Joachim Hahne

Ramona Straub, Skispringen: Beim ersten Teamspringen der WM-Geschichte wird die Athletin des SC Langenordnach gleich Weltmeisterin. Sie ist die stärkste Springerin des Wettkampfs. Einen Tag später im Einzel kann sie diese Leistung nicht bestätigen, ihr erster Sprung entspricht nicht den Erwartungen. Am Ende wird sie 18. Für das Mixed wird sie nicht nominiert. „Ich hatte hier meinen Spaß“, sagt sie. Vor allem auch bei der Feier der deutschen Springerinnen, als mit Sekt übergossen wird. – Note: 3

Ramona Straub jubelt über Gold.
Ramona Straub jubelt über Gold. | Bild: Thomas Bachun, Imago

Stephan Leyhe, Skispringen: Die WM begann für den Wahlschwarzwälder, der noch immer für seinen hessischen Heimatverein SC Willingen startet, mit einer Enttäuschung. Für das erste Einzelspringen am Samstag strich ihn Bundestrainer Werner Schuster. Einen Tag später aber ist er in der Mannschaft dabei und darf in Innsbruck den WM-Titel feiern. Beim zweiten Einzelkampf holt er bei chaotischen Verhältnissen Rang sechs. Im Mixed zum Abschluss ist er nicht dabei. – Note: 3

Stephan Leyhe erlebt Höhen und Tiefen.
Stephan Leyhe erlebt Höhen und Tiefen. | Bild: Thomas Bachun, Imago

Sandra Ringwald, Langlauf: Beinahe hätte es für die Schönwalderin zu einer Medaille gereicht, mit der Staffel über 4x5 Kilometer wurde sie Vierte. Damit aber waren sie und ihre Teamkolleginnen sehr zufrieden. In den Einzelwettkämpfen lief es für die Athletin des ST Schonach-Rohrhardsberg nicht so gut. Über zehn Kilometer belegte sie Rang 27, damit war die 28-Jährige gar nicht zufrieden. An diesem Tag fühlte sie sich einfach nicht fit. Im Sprint, ihrer Spezialdisziplin, schied sie im Halbfinale aus. – Note: 4

Sandra Ringwald verfehlt die Medaille knapp.
Sandra Ringwald verfehlt die Medaille knapp. | Bild: Hendrik Schmidt, dpa

Janosch Brugger, Langlauf: Für den Juniorenweltmeister vom Schluchsee hatte die WM einige Enttäuschungen parat. Im Sprint wurde er 42., im Teamsprint schied er zusammen mit Sebastian Eisenlauer vorzeitig aus und stürzte auch noch. Über 15 Kilometer holte er Platz 18. Immerhin bewies Brugger Humor. Als er auf die warmen Temperaturen angesprochen wurde, sagte er: „Leider habe ich die Badehose vergessen.“ Ins Schwimmen kam er bei dem ein oder anderen Rennen trotzdem. – Note: 4

Janosch Brugger kann es besser.
Janosch Brugger kann es besser. | Bild: Hendrik Schmidt, dpa