Wer die diesjährige Handball-EM verfolgt und bei den Partien regelmäßig vor dem Bildschirm mitfiebert, kommt an folgenden Namen sicher nicht vorbei:

1. Mikkel Hansen –Danish Dynamite!

Achtung, explosiv: der dänische Topscorer Mikkel Hansen.
Achtung, explosiv: der dänische Topscorer Mikkel Hansen. | Bild: Monika Skolimowska/dpa

Alleinstellungsmerkmale hat der 32-jährige Däne, der aktuell bei Paris St. Germain unter Vertrag steht, genug. Sowohl die langen Haare in Kombination mit dem Stirnband als auch sein unnachahmlicher Armzug, der die Bälle reihenweise krachend in die gegnerischen Tore einschlagen lässt, werden im Welthandball sofort mit Hansen verbunden.

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Der dreimalige Welthandballer und Anführer des amtierenden Weltmeisters und Olympiasiegers Dänemark war bei der WM in Deutschland 2019 mit 72 Toren in zehn Spielen Torschützenkönig. Ganz klar die gefährlichste Allzweckwaffe im Rückraum bei dieser EM.

Highlights aus dem EM-Spiel gegen Island:

 

2. Sander Sagosen – Mr. Abgebrüht

Besonders nervenstark: der Norweger Sander Sagosen.
Besonders nervenstark: der Norweger Sander Sagosen. | Bild: Robert Michael/dpa

Trotz seines jungen Alters zählt der 24-jährige Norweger schon zur absoluten Weltspitze im Rückraum. Der zweite Pariser im Bunde schreckt vor nichts zurück, sucht auch in entscheidenden Phasen die Verantwortung und zeigt speziell in diesen Situationen keine Nerven.

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Er fällt vor allem durch seine Dynamik und seinen Kampfeswillen auf. Deutsche Fans freut‘s – der Norweger ist ab der kommenden Saison im Trikot des THW Kiel zu sehen. Ex-Teamkollege beim Star-Ensamble aus Paris, Uwe Gensheimer, versuchte davor schon vergeblich, ihn zu den Rhein-Neckar-Löwen zu lotsen.

Highlights aus dem EM-Spiel gegen Frankreich:

 

3. Aron Pálmarsson Der Dauerbrenner

Zeigt seit Jahren Topleistungen: der Isländer Aron Pálmarsson.
Zeigt seit Jahren Topleistungen: der Isländer Aron Pálmarsson. | Bild: Frank Molter/dpa

Mit gerade einmal 360.000 Einwohnern schafft es Island Jahr für Jahr, eine Top-Handballmannschaft zu stellen. Allen voran: Aron Pálmarsson. Der 29-jährige Rückraumspieler, der sonst für den FC Barcelona aufläuft, stellt seit Jahren seine Weltklasse-Fähigkeiten unter Beweis. In der EM-Auftaktpartie gegen Dänemark steuerte er zehn Tore bei und war hauptverantwortlich für den überraschenden Sieg gegen den amtierenden Weltmeister. Technisch anspruchsvolle Schlagwürfe und seine hohe Spielintelligenz lassen Handballerherzen regelmäßig höher schlagen. Den deutschen Handballfans dürfte der Name Pálmarsson ein Begriff sein – von 2009 bis 2015 trug er das Trikot des Rekordmeisters THW Kiel und gewann in jungen Jahren fast jeden möglichen Titel mit den Hanseaten.

Highlights aus dem EM-Spiel gegen Dänemark:

 

4. Andy Schmid – Schweizer Uhrwerk

Trifft und trifft und trifft: der Schweizer Andy Schmid.
Trifft und trifft und trifft: der Schweizer Andy Schmid. | Bild: Uwe Anspach/dpa

Der routinierte Rückraum-Mittespieler Andy Schmid zeigte in den zwei bisherigen Spielen, warum er bereits fünfmal zum Spieler der Saison in der stärksten Liga der Welt gewählt wurde.

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Der 36 Jahre alte Schweizer, der für die Rhein-Neckar-Löwen spielt, kann alles – neben Toren vorbereiten vor allem Tore werfen! Ganze 15 Treffer erzielte er im Gruppenspiel gegen Polen. Kein Wunder, dass er auch im hohen Alter in seinem Heimatland als Handball-Gott betitelt wird.

Highlights aus dem EM-Spiel gegen Polen:

 

5. Luka Cindric – Das Energiebündel

Wahnsinnig schnell: der Kroate Luka Cindric.
Wahnsinnig schnell: der Kroate Luka Cindric. | Bild: Sina Schuldt/dpa

Er ist kein klassischer Shooter, aber Luka Cindric zieht durch seine Schnelligkeit und sein starkes Eins-gegen-Eins immer Räume auf, durch die er seine Mitspieler per Assist zum Torewerfen einlädt. Der 26-Jährige Spieler des FC Barcelona gilt im sportverrückten Kroatien neben dem Kieler Domagoj Duvnjak längst als Volksheld und hat großen Anteil am Traumstart bei der diesjährigen EM. Im Verein hebelt er mit seinem kongenialen Partner Aron Pálmarsson jede gegnerische Abwehr auseinander.

Highlights aus dem EM-Spiel gegen Weißrussland: