Seinen Namen in der Premier League bekannt machen, das sei sein Ziel. Zumindest hat sich der frühere Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl bei seiner Vorstellung als neuer Coach des FC Southampton so geäußert. Hasenhüttl also. Ralph Hasenhüttl.

Klingt anders als „Bond, James Bond“ aber gut.

Was aber bedeutet eigentlich der Name? Dazu gab Jürgen Klopp in Liverpool einigen Journalisten Nachhilfe: „Hase is the rabbit.“ Und dann nach kurzer Pause: „And ‚hüttl’ – means nothing.“ Ha, so also erklärt man den Fußballfreunden auf der Insel, was für Trainertypen da aus der Bundesliga kommen. Das können wir auch: Wir haben beispielsweise noch einen Broadrider, also einen André Breitenreiter in Hannover, außerdem einen Tree (Manuel Baum/Augsburg), Black (Sandro Schwarz/Mainz) oder auch Nailman (Julian Nagelsmann/1899 Hoffenheim). Hätten die Kollegen aus der Premier League den deutschen Trainermarkt früher entdeckt, wäre auch die Verpflichtung eines Mister Sheep (Schaaf) möglich gewesen. Nicht zu vergessen die Herren Poolbuilder (Beckenbauer), Heatfield (Hitzfeld) und Deerhail (Rehhagel).

Aber genug von gestern, kommen wir zurück zum Heute, verbunden mit einer klaren Ansage: Also, liebe Manager, Clubpräsidenten und Oligarchen, unseretwegen dürfen die Herren Black & Co. gerne eines Tages mal auf der anderen Kanalseite arbeiten, meinetwegen sogar auch „His Greatness“, also der Herrlich Heiko aus Leverkusen. Aber Mister Prank bleibt hier! Beim Streich, dem Freiburger, hört der Spaß nämlich endgültig auf.

So wahr ich Saltman heiße.