Teil 1: Ein Moment, ein Foto, ein Märchen

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Im Sommer 1972 schreibt ein 16-jähriges Mädchen deutsche Sportgeschichte: Die Hochspringern Ulrike Meyfarth überfliegt die Weltrekordhöhe von 1,92 Metern und ist Olympiasiegerin – bis heute übrigens die jüngste Einzel-Olympiasiegerin der Leichtathletik-Geschichte. Ihr Jubelfoto wird berühmt, der Fotograf dagegen bleibt anonym. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Teil 2: Die größte Enttäuschung im Leben des Uwe Seeler

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Uwe Seeler verlässt geknickt und erschöpft den Platz im Londoner Wembley-Stadion. Es ist der 30. Juli 1966. Ein Sicherheitsmann legt dem deutschen Kapitän eine Hand auf den Rücken, der WM-Protokollchef weist den Weg zwischen einer Blaskapelle, daneben ist Bundestrainer Helmut Schön zu sehen. Das Bild wird später zum „Foto des Jahrhunderts“ gewählt und es ist noch immer ein Symbol für den Mythos um das legendäre „Wembley-Tor“. Alles über den Tiefpunkt in Uwe Seelers Karriere lesen Sie hier.

Teil 3: Alle Handball-Weltmeister mal ran an den Bart

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„Die Dinger lagen zusammen mit den goldenen Kronen plötzlich in der Kabine. Wir Spieler haben dann gerne zugegriffen“, sagt Handball-Nationalspieler Christian Schwarzer und meint die Schnurrbärte, die sich die Mannschaft zu Ehren ihres Trainers Heiner Brand nach dem WM-Sieg anklebte. So entstand ein Jubelbild der etwas anderen Art – die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Teil 4: Wilfried Dietrich und sein Wurf des Jahrhunderts

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Am 5. September 1972 bringt die palästinensische Terrorgruppe „Schwarzer September“ im olympischen Dorf in München israelische Athleten in ihre Gewalt – 17 Menschen sterben. Einer der Ersten, der am Nachmittag des 6. September wieder auf die Matte muss, ist die deutsche Ringerlegende Wilfried Dietrich. Und ihm gelingt trotz der tonnenschweren Last auf seinen Schultern der Wurf seines Lebens. Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Teil 5: Einmal der Albatros, immer der Albatros

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Als Michael Groß‘ Laufbahn Anfang der 80er-Jahre Fahrt aufnimmt, steht dafür ein prägendes Bild und ein Spruch des Fernsehkommentators Jörg Wontorra: „Flieg, Albatros, flieg!“, sagt er, als der dreimalige Olympiasieger und fünffache Weltmeister beim olympischen Finale über 200 Meter Schmetterling von Los Angeles 1984 zum Endspurt ansetzt. Alles über die außergewöhnliche Karriere von Michael Groß lesen Sie hier.

Teil 6: Erdbeeren, Bier und ein Pokal frech auf dem Kopf

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6:3, 6:7, 7:6, 6:4 – am Sonntag, den 7. Juli 1985, um 18.26 Uhr deutscher Zeit gewinnt in Wimbledon der 17-jährige Boris Becker das Endspiel der All England Championships gegen den Südafrikaner Kevin Curren mit einem unerreichbaren Aufschlag. Es folgt die Siegerehrung, die Fotoapparate klicken und dann ist es auf der Welt: das Bild des 17-jährigen Boris Becker, der sich den Wimbledon-Pokal aufs Haupt setzt. Wie SÜDKURIER-Sportchef Ralf Mittmann diesen Tag erlebte, lesen Sie hier.

 Teil 7: Die Geburtsstunde des Box-Champions Muhammad Ali

Der Moment, in dem Muhammad Ali Boxgeschichte schreibt: Triumphierend blickt er auf den geschlagenen Sonny Liston.
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Im Boxen gibt es den Sieger und den Besiegten – selten wird das so anschaulich gezeigt, wie auf dem Foto aus dem Jahr 1965. Muhammad Ali steht triumphierend über Sonny Liston. Gerade hat der 22-Jährige den erfahreneren Favoriten mit seinem legendären Phantom Punch zu Boden gebracht und sich selbst zum neuen Champion im Schwergewicht gekrönt. Die ganze Geschichte über das packende Duell finden Sie hier.

Teil 8: Omas Farbfernseher und ein Tor wie kein anderes

Günter Netzer (Bildmitte) ist, nachdem er sich selbst eingewechselt hatte, erst vier Minuten auf dem Platz, als er in der Verlängerung des Pokalfinales 1973 Borussia Mönchengladbach zum 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln schießt. FC-Keeper Gerhard Welz ist machtlos.
Bild: Imago Sportfotodienst

Im Frühsommer 1973 ist die Stimmung in Mönchengladbach schlecht. Die Himmelsstürmer vom Niederrhein sind in der Liga nur Fünfter geworden. Enttäuschend. Hinter den Bayern und Vizemeister Köln, hinter Fortuna Düsseldorf und dem Wuppertaler SV. Doch dann kommt das DFB-Pokalfinale und Günter Netzer schießt nach der wohl berühmtesten Selbsteinwechslung der Fußballgeschichte ein legendäres Tor. Warum er eigentlich gar nicht spielen sollte, lesen Sie hier.

Teil 9: Hermann Maier und die instabile Seitenlage

Skirennfahrer Hermann Maier bei seinem spektakulären Olympia-Sturz in Nagano, der nicht nur den Sportler, sondern auch den US-amerikanischen Fotografen über Nacht weltberühmt machte.
Bild: Carl Yarbrough /Sports Illustrated via Getty Images/

Olympische Spiele sind für Fotografen keine Lustreise. Erst recht nicht, wenn sie Bilder bei den Skirennen machen wollen. Stunden vor dem Start müssen sie ihre Position eingenommen haben. Ärgerlich, wenn es Verschiebungen gibt. Für Carl Yarbrough zahlt sich all das jedoch bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano aus – er hält als einziger Fotograf den spektakulären Sturz des Österreichers Hermann Maier fest. Das Bild macht beide berühmt. Die ganze Geschichte um den Jahrhundertsturz lesen Sie hier.

Teil 10: Dank Fritz-Walter-Wetter zum deutschen WM-Wunder

Ein Fußballmoment für die Ewigkeit: Der deutsche Stürmer und Kapitän Fritz Walter (Mitte, oben) und sein Teamkollege Horst Eckel (rechts) werden nach dem Triumph im WM-Finale 1954 im Wankdorfstadion von begeisterten Anhängern vom Spielfeld getragen.
Bild: dpa

Es ist der 4. Juli 1954, als die deutsche Fußball-Nationalelf um Stürmer und Kapitän Fritz Walter das vermeintlich Unmögliche schafft und in die Sportgeschichte eingeht: Gegen die haushoch favorisierte ungarische Mannschaft setzen sich die deutschen im WM-Finale mit 3:2 durch und feiern den ersten Weltmeistertitel in der Geschichte des Landes – noch heute als das "Wunder von Bern" in aller Munde. Wie Dauerregen und neue Schuhe zu dem Triumph beigetragen haben, lesen Sie hier.

Teil 11: Oliver Kahn und die große Leere am Torpfosten

Ein einziger Fehler im WM-Turnier: Oliver Kahn ist fertig mit sich und der Welt nach dem 0:2 im WM-Finale 2002 gegen Brasilien.
Ein einziger Fehler im WM-Turnier: Oliver Kahn ist fertig mit sich und der Welt nach dem 0:2 im WM-Finale 2002 gegen Brasilien. | Bild: Oliver Berg/dpa

Es ist Zeit zum Mittagessen in Deutschland, als Pierluigi Collina im japanischen Yokohama in seine Pfeife bläst. Der italienische Schiedsrichter mit der Glatze gibt das Fußball-WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien frei. Weniger als zwei Stunden später gibt es einen tragischen Helden – und ein Foto, das um die Welt geht. Die ganze Geschichte um die wohl härteste Niederlage des "Torwart-Titans" Oliver Kahn lesen Sie hier.

Teil 12: Wenn beim stärksten Mann der Welt alle Dämme brechen

Eine der emotionalsten Szenen der Olympia-Geschichte: Gewichtheber Matthias Steiner hält nach seinem Sieg in Peking nicht nur seine Medaille und Blumen, sondern auch ein Foto seiner verstorbenen Frau Susann ganz fest in der Hand. Ihr widmet er seinen Triumph.
Bild: Rungroj Yongrit/dpa

Gerade hat Matthias Steiner Olympiagold in Peking gewonnen und sich zum "stärksten Mann der Welt" gekrönt, da brechen bei dem Gewichtheber alle Dämme: Seine Medaille in der einen und ein Foto seiner verstorbenen Frau Susann in der anderen Hand steht er weinend auf dem Siegerpodest und wird von seinen Gefühlen übermannt. Die ganze Geschichte um eine der emotionalsten Olympia-Szenen lesen Sie hier.