Augsburgs Trainer Martin Schmidt nutzte die Watschn bei Eintracht Frankfurt, um seine Startelf auf zwei Positionen zu verändern. Iago nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation mit der brasilianischen U23 und der Schweizer Stephan Lichtsteiner erhielten eine Bewährungschance. Lichtsteiner verletzte sich jedoch nach einem unglücklichen Luftkampf offensichtlich am rechten Knie. Framberger ersetzte den Routinier ab der 32. Minute.

Augsburg zu passiv

Bis dahin agierten die Augsburger viel zu passiv. Eine Woche nach dem 0:5 in Frankfurt gaben sie ihren Freiburger Gegenspielern oft genug in Zweikämpfen nur Geleitschutz. Dennoch hatten die Fuggerstädter vorerst sogar die beste Torchance: Marco Richter (24.) traf ungewohnt mit Links aus 17 Metern nur den Außenpfosten. Der langjährige Freiburger Stürmer Florian Niederlechner blieb bis auf einen Abschluss (45.) in der ersten Hälfte blass.

Freiburg agiert flexibel

Die Freiburger zeigten hingegen ihre taktische Flexibilität und auch einen flüssigen Spielaufbau. Mit den drei Neuen Manuel Gulde, Haberer und Vincenzo Grifo erarbeiteten sie sich jedoch erstmal auch keine zwingende Torchance. Stattdessen reichte den Hausherren eine Sequenz, um mit Wille und Beharrlichkeit zum Führungstreffer zu kommen.

Hin und Her

Immer wieder erkämpften sich die Augsburger den Ball zurück, den die Freiburger in ihrer Gefahrenzone einfach nicht klären konnten. Nach einer Flanke von Iago schlug Robin Koch, der nach einer Platzwunde mit einem Kopfschutz auflief, im Strafraum über den Ball. Max stand goldrichtig und versenkte im Stile eines Mittelstürmers.

Der in dieser Saison schon so einige Male unglücklich agierende Tomas Koubek war nach dem Wechsel Ausgangspunkt für den Ausgleich. Einen Freistoß von Jonathan Schmid bekam der tschechische Keeper nicht unter Kontrolle, in der Folge fälschte Framberger einen Schuss von Haberer – für Koubek unhaltbar – in den eigenen Kasten ab.

In einer nun ruppigeren und zerfahreneren Partie verpasste der Freiburger Torschütze in der 66. Minute nach einem weiten Ball von Koch aus der eigenen Abwehr sogar das 2:1. Richter (77.) war auf der Gegenseite erneut mit Links nicht erfolgreich. In der Schlussphase agierten beide Teams im Vorwärtsgang zu harmlos.