Zuletzt hatte es viele gute Nachrichten gegeben bei den Schwenningern Wild Wings. Die Mannschaft gewann dreimal in Folge in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), zudem wurden wichtige Vertragsverlängerungen bekannt. Die wichtigste: Torwart Dustin Strahlmeier bleibt weiter bei den Wild Wings. Am Sonntag nun gab es einen Rückschlag. Sportlich. Durch die verdiente 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)-Niederlage in Bremerhaven ist der kurze Höhenflug dahin. Und das vollauf verdient. Vor 4473 Zuschauern leisteten sich die Schwenninger einfach zu viele Fehler, um von einem Erfolg in Bremerhaven träumen zu können.

Viele Fehlpässe

Das erste Drittel blieb noch ohne Tore. Beide Mannschaften kamen im Spielaufbau kaum zurecht, viele Fehlpässe prägten das Bild. Vor allem zu Beginn taten sich die Schwenninger sehr schwer. Er ist im Laufe der ersten 20 Minuten wurden sie gefährlicher und prüften ein ums andere Mal die Fangqualitäten von Bremerhavens Torwart Tomas Pöpperle. Da die allerdings recht gut sein, fiel kein Treffer.

Tor in Überzahl

Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Allerdings auf der Gegenseite. Bremerhaven agierte in Überzahl und kam durch Carson McMillan zum 1:0 (29.). Im Fallen bugsierte er den Puck über die Linie. Schwenningens Mirko Höfflin hatte auf der Strafbank gesessen. In der 34. Minute legte der ehemalige Schwenninger Brock Hooton zum 2:0 nach. Er profitierte von einem Fehler der Schwenninger im Spielaufbau. Nicht der erste, und nicht der letzte in dieser Partie. Zwar leisteten sich auch die Gastgeber solche Schwächen, der Unterschied allerdings war, dass die Gäste diese nicht nutzen konnten. So ging es mit einem 0:2-Rückstand für die Wild Wings in den letzten Abschnitt.

Lattentreffer durch Bohac

Auch hier wurde das fehlerhafte Spiel kaum besser. In der 45. Minute hatte Dominik Bohac Pech, als er nur die Latte traf. Es wäre der Anschlusstreffer gewesen. Nur wenig später hatten den Bohac, Höfflin und Bukarts kurz hintereinander auf dem Schläger, doch wieder wollte der Puck nicht ins Tor. Daran änderte sich aus Schwenninger Sicht auch bis zur Schlusssirene nichts mehr. Ganz im Gegenteil: Auf der anderen Seite wurde Dustin Strahlmeier noch einmal bezwungen. In der 58. Minute erhöhte Miha Verlic auf 3:0 für die Gastgeber. In den letzten beiden Minuten hätten die Bremerhavener das Ergebnis sogar noch ausbauen können, doch Strahlmeier rettete zweimal spektakulär.