Am Mittwochnachmittag teilte der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg dem SC Freiburg und der Öffentlichkeit mit, dass im neuen Stadion nicht nach 20 Uhr und sonntags auch nicht zwischen 13 und 15 Uhr gespielt werden dürfe – das hätte bedeutet, dass der Bundesligaklub an vier von sieben gültigen Anstoßzeiten keine Heimspiele austragen kann. Laut Statuten der Deutschen Fußball Liga könnte eine Lizenz dann nur erteilt werden, wenn der Verein ein Ausweichstadion benennen kann. Ein Horrorszenario für den SC Freiburg, das sich am Abend weitgehend verflüchtigte.

Das könnte Sie auch interessieren

Denn das Freiburger Regierungspräsidium erklärte doch tatsächlich, dass die Entscheidung auf veralteten Lärmgrenzwerten beruhe. Am 2. Oktober hatte der VGH den Beschluss gefasst, ihn keiner internen Prüfung unterzogen, und drei Wochen später publik gemacht, nur um kurz darauf korrigiert zu werden – die konkrete Folge: Der VGH sieht sich einer Anhörungsrüge gegenüber und soll den Beschluss abändern. Wie peinlich!