Das 22. Match Race Germany ging am Pfingstmontag mit einem echten Segel-Finalkrimi über die volle Distanz von fünf Matches mit dem umjubelten Sieg des neuseeländischen Knots Racing Teams von Nick Egnot-Johnson vor begeistertem Publikum zu Ende. Die Kiwis besiegten im hochspannenden Finale die Schweizer Titelverteidiger um Steuermann Eric Monnin mit 3:2, obwohl sie schon 1:2 zurückgelegen hatten. Damit vereitelten die Neuseeländer auch Monnins Hoffnung auf den Hattrick nach Siegen in 2017 und 2018.

Das Team von Nick Egnot-Johnson (Mitte) mit Sam Barnett, Zak Merton Tauranga, Tim Snedden und Bradley McLaughlin gewann bei der ersten Teilnahme am deutschen Grand Prix beim Match Race vor Langenargen auf Anhieb.
Das Team von Nick Egnot-Johnson (Mitte) mit Sam Barnett, Zak Merton Tauranga, Tim Snedden und Bradley McLaughlin gewann bei der ersten Teilnahme am deutschen Grand Prix beim Match Race vor Langenargen auf Anhieb. | Bild: Match Race Germany

Das kleine Finale gewann Max Gurgel‚s Hamburger Team VmaxYachting mit 2:0 souverän gegen das slowenische Lumba Match Race Team von Dejan Presen. Für Physiker und „Boote-Flüsterer Max Gurgel bedeutete das ein „Happy End“ nach dem etwas unglücklich gegen die siegreichen Neuseeländer in nur einem Match verlorenen Halbfinale.