Sieger:

Joshua Kimmich: Klassefußballer, coole Socke mit Überblick in jeglicher Hinsicht. Traut sich Anführerrolle zu. Jetzt auch noch mit Oberlippenbart!

Joshua Kimmich.
Joshua Kimmich. | Bild: Ina Fassbender, AFP

Marco Reus: Wenn nicht verletzt, gilt dies: Riesenfußballer, unverzichtbar, weil schnelle Beine, viel Technik und beste Schusstechnik

Marco Reus.
Marco Reus. | Bild: Tim Groothuis, WITTERS

Serge Gnabry: Der Mann ist im Kopf dem Gegner oft einen Spielzug voraus, schnell, technisch versiert, abschlussstark. Und mit gesundem Selbstbewusstsein ausgestattet.

Serge Gnabry.
Serge Gnabry. | Bild: Alexander Hassenstein

Kai Havertz: Spielt mit 19, als hätte er 20 Jahre Erfahrung. Größtes Talent seit Langem. Spielmacherfähigkeiten, Abschlussqualitäten, klarer Kopf.

Kai Havertz.
Kai Havertz. | Bild: Tay Duc Lam, WITTERS

 

Leroy Sané: Vor der WM aussortiert, obwohl er zu dem Zeiitpunkt in England bereits ein Star war. Nach dem WM-Desaster Rückkehr in die Nationalelf und seither der Spieler mit den Bestnoten.

Leroy Sané .
Leroy Sané . | Bild: Jan Woitas, dpa

 

Verlierer:

Mesut Özil: Nicht wegen des Bildes mit Erdogan, sondern wegen seines Verhaltens danach. Dass er beim Rücktritt nicht mal mit seinem ewigen Förderer Jogi Löw sprach, ist unterirdisch.

Mesut Özil.
Mesut Özil. | Bild: FEDERICO GAMBARINI, DPA

Manuel Neuer: War so gesetzt in der Nationalelf, dass er sogar verletzt die Schlagzeilen beherrschte. Dann kam er zurück – und war eben nicht mehr der Alte. Hart, aber Tatsache.

Torwart Manuel Neuer.
Torwart Manuel Neuer. | Bild: Tim Groothuis, Witters

Thomas Müller: Fünf Tore bei der WM 2010, fünf Tore bei der WM 2014, ein Gute-Laune-Mensch – und der wird zum versteinerten Gesicht des deutschen Absturzes. Die bitterste Geschichte von allen.

Thomas Müller.
Thomas Müller. | Bild: Peter Schatz

Sami Khedira: Nie wirklich fit, enttäuschte bei der WM gegen Mexiko und gegen Südkorea. Ist immer noch nicht wirklich fit, will zur Nationalelf zurück, sollte diese Idee aber lieber streichen

Sami Khedira.
Sami Khedira. | Bild: Marijan Murat, DPA

Jérôme Boateng: War der leuchtende Abwehrstar im WM-Finale 2014 und ist seither auf dem absteigenden Ast. Viele Verletzungen trugen dazu bei, aber auch das steigende Tempo des Fußballs

Jérôme Boateng.
Jérôme Boateng. | Bild: Arne Dedert, DPA

 

Blaues Auge

 

Mats Hummels: Zuletzt mit vielen mäßigen Auftritten. Angesichts exzellenter fußballerischer Qualitäten aber ein Rückkehr-Kandidat

Mats Hummels.
Mats Hummels. | Bild: Matthew Ashton - AMA

Toni Kroos: Bei der WM endloses klein-klein, da war auch sein Zauber-Freistoßtor gegen Schweden einfach zu wenig. Unglückliche Auftritte auch vor TV-Mikrofonen. Hat jetzt auch Probleme bei Real Madrid, muss zeigen, dass er auch schneller spielen kann.

Toni Kroos.
Toni Kroos. | Bild: JOE KLAMAR, AFP

 

Matthias Ginter: Der aus Freiburg stammende Gladbacher hat weder bei der WM 2014 noch bei der WM 2018 eine Minute gespielt. Aber: Er ist von den 2014er-Weltmeistern der einzige, der jetzt einen Stammplatz hat!

Matthias Ginter.
Matthias Ginter. | Bild: Tay Duc Lam, Witters

Timo Werner: Als Torschützenkönig des Confed Cups hochgelobt, blieb er 2018 hinter seinen Möglichkeiten. Mangels anderer Mittelstürmer aber auch ein kleiner Gewinner. Wenn er seine überragende Schnelligkeit in Einklang mit dem Weg des Balls bringt, unverzichtbar.

Timo Werner.
Timo Werner. | Bild: Tim Groothuis, Witters