Damit alle unter gleichen Voraussetzungen starten, werden die Sportgeräte vor jedem Wettkampf unter Aufsicht gewogen. Die Kugel bekommt einen Aufkleber mit Nummer, ein anderer kommt auf ein Formular, das der Athlet mit sich führen muss. Damit sich die Nummer auch bei Wind und Wetter nicht von der Kugel löst, wird eine besonders hartnäckige Dokumentenfolie benutzt.

Bild: Feiertag, Ingo

Fünf Wochen vor der EM starten in Biberach die ganz großen deutschen Namen, wie der Ex-Weltmeister und dreifache Europameister David Storl (SC DHfK Leipzig) sowie die frühere Welt- und Europameisterin Christina Schwanitz (LV Erzgebirge), die ihre Wettkämpfe mit 21,65 Metern und 19,78 Metern (europäische Jahresbestleistung bei den Frauen) gewinnen. Für die vielen Fans ist es etwas ganz Besonderes, den Stars so nah zu kommen.

Video: Susanne Folz

Die Stimmung beim Publikum auf den Rängen und den Athleten im Ring ist bestens. Auch weil Christina Schwanitz immer den Kontakt zu den Tribünen sucht und die mehr als 2000 Fans ständig anfeuert.

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Wichtig ist, dass zwischen den Stößen alles schnell geht. Während die nächsten Starter schon im Ring stehen, wird die Kugel des letzten Athleten auf Schienen zurückbefördert.

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Nach knapp drei Stunden ist alles vorbei. Für viele der Biberach-Starter ist der Vollmer-Cup ein wichtiger Teil der Vorbereitung auf ein großes Ziel: die Europameisterschaft Anfang August im eigenen Land. Christina Schwanitz betont nach ihrer Babypause, dass in Berlin „der Sprung aufs Treppchen“ ihr Ziel sei und ergänzt: „Am schönsten wäre es natürlich ganz oben.“ Wie wohl auch David Storl hat die 32-Jährige die Goldmedaille im Blick.

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