Joachim Löw kann die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in den beiden anstehenden EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland nach einem Sportunfall nicht betreuen. Der Bundestrainer musste sich wegen Nachwirkungen eines Sportunfalls in Behandlung begeben, bei dem eine Arterie gequetscht worden war. Co-Trainer Marcus Sorg wird den 59-Jährigen bei den Spielen in Borissow am Samstag (8. Juni) und drei Tage später in Mainz vertreten. Unterstützt wird Sorg von Torwarttrainer Andreas Köpke. Das 22-köpfige Aufgebot trifft sich am Sonntag im niederländischen Venlo, um sich auf den Länderspiel-Doppelpack zum Saisonabschluss vorzubereiten.

Das könnte Sie auch interessieren

„Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen“, wird Löw in einer DFB-Mitteilung zitiert. Der 59-Jährige sieht für die Doppel-Aufgabe in der EM-Qualifikation durch seinen Ausfall keine Probleme.

Enger Austausch mit Trainerteam

„Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben. Marcus Sorg, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung. Und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken“, übermittelte Löw.

Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff ergänzt in einem Statement: „Das Wichtigste ist, dass Jogi in ein paar Tagen wieder topfit ist. Auch wenn man spürt, dass er am liebsten schon wieder am Trainingsplatz stehen würde, ist es sicher richtig, sich noch zu schonen."