Erst Pausenpfiff, dann Videobeweis: Das gab es noch nie in der Geschichte der Bundesliga. Im Kellerduell zwischen Mainz und Freiburg hatte Schiedsrichter Guido Winkmann schon zur Halbzeit gepfiffen, als er wegen eines Handspiels des Freiburgers Marc-Oliver Kempf bei der letzten Aktion vor der Pause ein Signal von Video-Assistentin Bibiana Steinhaus erhielt.

Nach Ansicht der TV-Bilder gab Winkmann Elfmeter - zu diesem Zeitpunkt waren die Freiburger aber schon längst in der Kabine. Erst sieben Minuten später, als alle auf den Rasen zurückgekehrt waren, trat der Mainzer De Blasis an - es stand 1:0 für Mainz.

Unser Sportchef Ralf Mittmann hat eine klare Meinung zu dieser Entscheidung: Seinen Kommentar können Sie hier nachlesen. Auf Twitter konnten viele Nutzer diese Schiedsrichter-Entscheidung nach Videobeweis ebenfalls nicht mehr nachvollziehen:

 

 

 

Es gab aber auch Befürworter der Entscheidung:

 

 

Auch Sport-Kommentatoren äußerten sich:

 

 

Das Fußball-Magazin Fums nahm es mit Humor:

 

 

Auch andere Nutzer kommentierten ironisch:

 

 

Der Elfmeter in der Halbzeitpause war auch international Thema: Der britische Sender BBC berichtete, und der ehemalige englische Nationalspieler Gary Lineker kommentierte die Entscheidung auf Twitter mit dem Wort "Varcical" - ein Wortspiel aus "farcical" ("absurd") und VAR (die Abkürzung für Video Assistent Referee):

 

 

Und auch der ehemalige norwegische Nationalspieler Jan Åge Fjørtoft, der in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stand, twitterte zum Videobeweis - und schickte die deutsche Nationalmannschaft von 1966 zurück nach Wembley: