Der Deutsche Fußball-Bund hat seine wichtigste Personalie geklärt: Fritz Keller, erfolgreicher Geschäftsmann und langjähriger Präsident des SC Freiburg, soll neuer DFB-Präsident werden. Die letzten drei Verbandschefs, Zwanziger, Niersbach und Grindel, hatten aus unterschiedlichen Gründen vorzeitig das Handtuch werfen müssen. Das verdeutlicht, dass es endlich eines Kandidaten bedarf, der Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit und Kontinuität verkörpert.

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Für all das steht Fritz Keller mit seinem Lebenslauf, seinem Auftreten, seinen Erfolgen. Er begreift auch Bodenständigkeit als positiven Wert, freut sich nach SC-Spielen über ein heißes Wienerle, weil es nicht immer Gourmetkost sein muss. Der Mann strahlt eine natürliche Autorität aus, genau das braucht der DFB dringend. Keller muss künftig den Konflikt des Profifußballs mit den Landesverbänden moderieren und dabei auch die Topklubs der Bundesliga im Blick haben. Es ist eine große Aufgabe für ihn, aber Keller ist auch ein großer Mann für die Aufgabe.