Alexander Schwolow

Torwart Alexander Schwolow.
Torwart Alexander Schwolow. | Bild: Hahne, Joachim

Bei beiden Gegentoren chancenlos. Seine beste Parade verbuchte der SC-Torwart in Hälfte eins, als seine Mitspieler nach eigener Ecke zu offensiv aufgerückt waren und er den folgenden, von Esswein wuchtig vollendeten Konter, souverän entschärfte. Starker Auftritt. – Note: 2

Manuel Gulde

Manuel Gulde.
Manuel Gulde. | Bild: Hahne, Joachim

Defensiv stellte er seine Qualitäten unter Beweis. Im Aufbauspiel misslang ihm der ein oder andere Pass. Ein gebrauchter Tag wurde es für Gulde in der 36. Spielminute, als er sich im Zweikampf mit Donis einen „heftigen Muskelfaserriss“ (SC-Trainer Streich) zuzog und verletzt vom Feld musste. Debütant Schlotterbeck ersetzte ihn. – Note: 3

Philipp Lienhart

Philipp Lienhart.
Philipp Lienhart. | Bild: Hahne, Joachim

Wer gut trainiert, hat seine Chancen. Und so belohnte Christian Streich den Österreicher mit seinem ersten Startelfeinsatz der Saison. Dieser dankte es seinem Trainer mit der besten Zweikampfquote (großartige 88 Prozent) aller Akteure. Abseits der Statistik bewies ein gutes Gespür dafür, wann es einen Ball mit Gefühl in die Tiefe zu spielen galt oder auch einmal der simple Befreiungsschlag gefragt war. – Note: 2

Dominique Heintz

Das könnte Sie auch interessieren
Dominique Heintz.
Dominique Heintz. | Bild: Hahne, Joachim

Der Verteidiger zeigte in Stuttgart, dass Trainer Streich ihm nicht zu Unrecht eine gute Spieleröffnung attestiert. Defensiv entschärfte er einige Flanken und biss sich beharrlich in so manchem Zweikampf fest. – Note: 3

Lukas Kübler

Lukas Kuebler.
Lukas Kuebler. | Bild: Hahne, Joachim

In Summe eine zufriedenstellende Partie, war in den Zweikämpfen energisch und engagiert. Beim zweiten Gegentor verteidigten die Freiburger kollektiv schwach – und Kübler war Teil der in dieser Szene überforderten Abwehrriege. – Note: 3

Christian Günter

Christian Günter.
Christian Günter. | Bild: Hahne, Joachim

Offensiv kam er weniger zur Geltung als sonst. Dennoch spielte er mit vollem Einsatz. Beleg dafür: die Fleischwunde am Schienbein, die er sich bei der Bekanntschaft mit den Stollen des Kickschuhs eines Stuttgarter Akteurs zuzog. Die Verletzung musste nach Ende der Partie „mit mehr als zwei Stichen“ (Streich) in der Kabine genäht werden musste. – Note: 3,5

Robin Koch

Robin Koch.
Robin Koch. | Bild: Hahne, Joachim

Offenbarte Licht und Schatten. Agierte er in Hälfte eins mit Übersicht, änderte sich das in Halbzeit zwei. In dieser diagnostizierte Trainer Streich Unsicherheiten und Nervosität im Mittelfeld. Teil davon war auch Robin Koch, der durch einen unnötigen Ballverlust im Vorfeld des ersten Gegentreffers eine schlechte Figur machte. – Note: 4

Janik Haberer

Janik Haberer.
Janik Haberer. | Bild: Hahne, Joachim

Er belohnte sich für seine zuletzt guten Leistungen endlich mit dem ersten Saisontreffer. Sein von intensiven Zweikämpfen geprägtes Privatduell mit dem Stuttgarter Ascacibar endete wie die Partie mit einem Unentschieden. – Note: 2

Lucas Höler

Lucas Hoeler.
Lucas Hoeler. | Bild: Hahne, Joachim

Die Laufleistung war stark, er hatte auch entscheidenden Anteil am Führungstreffer. Allerdings bestätigte Höler auch in Stuttgart seine Defizite im Torabschluss. Zweimal kam er in aussichtsreiche Situationen, zweimal vergab er. Eine dritte Chance nahm ihm der VfB-Verteidiger Ozan Kabak, der den Freiburger Offensivmann vor dem Strafraum einfach umsenste. – Note: 3

Vincenzo Grifo

Vincenzo Grifo.
Vincenzo Grifo. | Bild: Hahne

Grifo war an vielen Aktionen der Freiburger beteiligt und sorgte für Offensiv-Betrieb. Auch seine Dribbelstärke stellte er unter Beweis. Wenn ihm in Hälfte zwei noch durch einen seiner (früher) gefürchteten Freistöße ein Treffer gelungen wäre, hätte es nichts zu mäkeln gegeben. Der Freistoß landete jedoch an einem Stuttgarter Kopf. – Note: 2,5

Nils Petersen

Nils Petersen.
Nils Petersen. | Bild: Hahne, Joachim

Es verwunderte nicht, dass Trainer Christian Streich in der Pressekonferenz die herausragende Laufleistung seines Stürmers adelte – 13,5 Kilometer, was für eine Stecke! Und wenn er selbst auch nicht traf, der Torjäger war an beiden Treffern entscheidend beteiligt. Bei Treffer eins durch direkte Vorlage, bei Treffer zwei durch ein gewonnenes Kopfballduell, das den notwendigen Ballbesitz sicherstellte. Petersen war immer anspielbar, spielte blitzgescheite Pässe und er war sich auch nicht für Abwehrarbeit an der eigenen Strafraumkante zu schade. Trotz fehlendem eigenen Tor: absolut herausragend! – Note: 1

Keven Schlotterbeck

Keven Schlotterbeck.
Keven Schlotterbeck. | Bild: Hahne, Joachim

„Das war heute für ihn wie im Film.“ Mit diesen Worten bedachte Trainer Christian Streich den glücklichen Debütanten. Als sich Manuel Gulde verletzte, kam es für den Jungspund zum Kaltstart. Schlotterbeck spielte gut und meist unaufgeregt. Wäre ihm nach Günters Eckball in der zweiten Halbzeit, als er völlig frei zum Kopfball kommt, noch das Tor zum 2:0 gelungen, wäre der Lange wohl als kleiner Held in den Breisgau zurückgekehrt. – Note: 2,5

Jerôme Gondorf

Jerome Gondorf.
Jerome Gondorf. | Bild: Hahne, Joachim

Kam in der 78. Minute für Höler. Das reicht in der Regel nicht mehr für eine Bewertung. Diesmal muss man jedoch zumindest ein Sonderlob anbringen, weil er durch starken Einsatz das 2:2 für Niederlechner auflegte.

Florian Niederlechner

Florian Niederlechner.
Florian Niederlechner. | Bild: Hahne, Joachim

Kam in der 84. Minute für Heintz. Das reicht normalerweise nicht für eine Bewertung. Diesmal muss man Niederlechner jedoch ein besonders großes Extralob aussprechen, gelang dem Joker doch das 2:2 in Spielminute 94.