Es darf als gesichert gelten, dass sie ihn in München vermissen werden. Wegen seiner fußballerischen Fähigkeiten, natürlich. Franck Ribéry aber ist auch ein Spieler und vor allem eine Persönlichkeit, die es in der Bundesliga nicht mehr so häufig gibt.

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Die einen werden sagen, dass das auch ganz gut so sei. Viele andere aber haben sich an dem Franzosen erfreut. Auf dem Platz, aber auch daneben. Erinnert sei nur an die Wasser-Attacke auf Oliver Kahn. Ribéry postierte sich mit einem Eimer auf dem Dach, dessen Inhalt er über den Kopf des damaligen Torwarts ergoss.

Zwei Helfer hatte der Franzose bei seinem Angriff aus dem Hinterhalt, Kahn hatte keine Chance zu entkommen. Völlig durchnässt floh der Nationaltorwart in die Kabine. Ribéry hatte aber noch andere Ideen zur Unterhaltung der Kollegen.

Die Fans verzeihen ihm selbst die Schimpftiraden

Als Jürgen Klinsmann Bayern-Trainer war, versuchte sich der Franzose als Busfahrer. Keine wirklich gute Idee, setzte er doch das große rote Gefährt gegen ein Verkehrsschild. Ein Spaß sei es gewesen, sagte Klinsmann. Aber ob er die Situation wirklich so locker gesehen hat?

Ribéry polarisiert und eckt an. In München aber verehren sie ihn. Die Fans, die ihm selbst eine Schimpftirade nach einer Neiddiskussion über den Verzehr eines mit Blattgold verzierten Steaks verziehen.

Aber auch seine Vorgesetzten. Nach seiner aktiven Karriere könne er jederzeit zum FC Bayern zurück, versicherte Präsident Hoeneß. Zur Not auch, um wieder für Späße zu sorgen.