Die Schwenninger Wild Wings haben auch ihr zweites Spiel in der Deutschen Eishockey Liga verloren. Nach der deutlichen 4:10-Auftaktsniederlage gegen Ingolstadt unterlag der SERC auswärts die Grizzlys Wolfsburg mit 3:5. Dabei begannen die Schwenninger gut, konnten bereits nach weniger als einer Minute durch Jamie MacQueen in Führung gehen.

Die Grizzlys Wolfsburg gingen mit zwei Treffern in Folge jedoch noch im ersten Drittel in Führung. Zwar konnten die Wild Wings in der 31. Minute noch den 2:2-Ausgleich erzielen, danach übernahmen jedoch die Gastgeber die Kontrolle über die Partie. Am Ende setzten sich die Mannschaft von Trainer Pat Cortina gegen dessen ehemaligen Club Schwenningen Wild Wings mit 5:3 durch.

Bremerhaven mit perfektem Start

Sechs Tore, kein Gegentreffer, maximale Punktausbeute: Außenseiter Bremerhaven hat mit seinem perfekten Start-Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga auch die Top-Teams in den Schatten gestellt. Am zweiten Spieltag am Sonntag deklassierten die Fischtown Pinguins von Trainer Thomas Popiesch die Eisbären Berlin mit 5:0 (2:0, 3:0, 0:0).

Bereits am Freitag hatte Bremerhaven 1:0 bei der eigentlich favorisierten Düsseldorfer EG gewonnen. „Wenn man aus dem ersten Wochenende mit null Gegentoren rausgeht, hat man nicht viel falsch gemacht“, lobte Coach Popiesch.

Auch München gewinnt das zweite Spiel

Auch Vize-Champion EHC Red Bull München gewann am Sonntag sein zweites Spiel, hatte beim 3:2 (2:1, 0:1, 1:0) gegen die DEG aber mehr Mühe. Meister Adler Mannheim verlor hingegen gegen die Kölner Haie 1:2 (0:0, 1:1, 0:0) nach Verlängerung. Wie schon beim 2:1-Auftaktsieg am Freitag in Augsburg erzielte auch gegen die DEG der 19 Jahre alte Justin Schütz das Siegtor (45.). Der erst 17-jährige John Peterka schoss die übrigen beiden Tore (4./17.).

Der frühere Münchner Meisterspieler Jon Matsumoto schoss das Siegtor der Kölner in der Verlängerung im DEL-Klassiker in Mannheim. (dpa)