Anatoli Firsow zum Beispiel oder Wladislaw Tretjak, Alexander Malzew oder Sergej Makarow. Allesamt Künstler mit der flachen Hartgummischeibe. 1954 tauchte die sowjetische Nationalmannschaft erstmals auf dem Eis auf, danach gingen viele Titel an sie.

Was eine Diskussion um das Startverbot von Profisportlern bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen nach sich zog. Staatsamateure nannte die Sowjetunion ihre Spieler, die freilich mit Amateuren nichts zu tun hatten. Jahrelang spielten sie zusammen. Die Länderauswahl war beinahe mit der Mannschaft von ZSKA Moskau identisch.

Da ist es nicht überraschend, dass sich die Spieler fast blind verstanden und bei ihren Auslandsreisen auch viele Partien gegen Clubs aus der nordamerikanischen NHL gewannen. Ende der 80-er Jahre durften die ersten Spieler Russlands in die NHL wechseln. Sie erlagen der Verlockung des Geldes. Dennoch ist auch heute noch Russlands Eishockeyteam Weltklasse.

 

Der Autor dieses Textes Marco Scheinhof.