Der erste Sieg im Jahr 1993

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte besiegt der SC Freiburg den FC Bayern München am 27. November 1993. Der 3:1-Erfolgt trägt einen Namen: Uwe Wassmer. Der Stürmer erzielte alle drei Freiburger Treffer. Bruno Labbadia machte das einzige Tor für die angereisten Münchner. Am Saisonende landet der SC Freiburg auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.

1994 waren die Bayern machtlos

Machtlose Bayern gibt es nur selten. Am 23. August 1994 waren sie in Freiburg beim 5:1-Sieg des SC zu sehen. Martin Spanring, Jörg Heinrich, Ralf Kohl und zwei Mal Rodolfo Cardoso bescheren den großen Bayern einen Denkzettel. Nur Christian Ziege sorgt für eine kleine Schönheitskorrektur mit dem Ehrentreffer. Mit dem Erfolg zu Saisonbeginn setzt der SC ein erstes Ausrufezeichen einer starken Saison. Die Breisgauer werden am Saisonende Dritter hinter Borussia Dortmund und Werder Bremen. Der FC Bayern steht dagegen nur auf dem sechsten Platz.

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Großer Siegeswillen am 9. März 1996

Der SC Freiburg zeigt beim 3:1-Erfolg gegen den FC Bayern München am 9. März 1996 großen Siegeswillen. Jürgen Klinsmann verwandelt in der 16. Minute einen Elfmeter und bringt den Favoriten früh in Führung. Die Stars um Lothar Matthäus und Mehmet Scholl treffen aber an diesem Tag auf einen Harry Deicheiver in glänzender Form. Erst trifft er zum Ausgleich und legt dann in der 51. Minute nach zum 2:1. Für den krönenden Abschluss sorgt in der 88. Minute Jens Todt mit dem 3:1.

Der unerwartete Erfolg im Saisonendspurt

Am 16. Mai 2015 gelingt den Freiburgern im Saisonendspurt mitten im Abstiegskampf ein unerwarteter Erfolg. Nach einem frühen Rückstand dreht der SC das Spiel gegen die großen Bayern. Und wie. Mit nur 23 Prozent Ballbesitz kämpft sich Freiburg nach dem Ausgleich in der 33. Minute durch die Partie. Dann kommt Stürmer Nils Petersen vier Minuten vor Schluss auf das Feld und erzielt nach einem perfekten Pass von Karim Guédé in der 89. Minute das 2:1. Das Stadion bebt und Trainer Christian Streich kann seine Gefühle kaum in Worte fassen. Der damalige Bayern-Trainer Pep Guardiola verlässt in rekordverdächtiger Zeit die Pressekonferenz im Schwarzwaldstadion. Ein Spieltag vor Saisonende schafft es der SC Freiburg durch die hart erkämpften Punkte noch auf Platz 14. Trotzdem reicht es nicht: Nach einer 2:1-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Hannover 96 am letzten Spieltag steigen die Breisgauer ab. (sk)

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