Quizfrage: Was haben Dieter Hoeneß, Thomas Strunz, Giovane Elber, Jürgen Klinsmann, Mario Gomez und Sven Ulreich gemeinsam? Richtig, sie spielten alle für den VfB Stuttgart und wechselten dann zum FC Bayern.

Mit Benjamin Pavard könnte sich bald der nächste Spieler in diese Liste einreihen, zumindest gibt es seit Wochen Berichte, wonach Pavard bereits einen Vorvertrag in München unterschrieben habe. Frei nach Peter Pacult, der einst in ähnlicher Problematik sagte: „Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich.“ Nun ist dem nur leider gar nicht so, wie Pavard gestern erklärte. Er wolle zwar so schnell wie möglich in der Champions League spielen, aber eigentlich fühle er sich sonst in Stuttgart ganz wohl. Also doch keine Odbuktion, pardon Option? Ex-Kicker Stefan Wessels hatte also doch recht, als er anmerkte: „Es ist nicht immer alles wahr, was stimmt.“ Aber wie geht es jetzt weiter? Bleibt Pavard nun doch am Neckar, wo es ihm so gefällt wie einst Thorsten Legat? Der sagte die wunderbaren Worte: „Ich bin prima in die Mannschaft intrigiert worden.“ Dürfen es Stuttgarts Fans also gar mit der österreichischen Stürmerlegende Toni Polster halten? Der erklärte einst: „Ich bin Optimist. Sogar meine Blutgruppe ist positiv.“ Oder etwa doch ein baldiges au revoir?

Nun, wir sind ja eher skeptisch, sehen den Pavard sehr wohl schon bald in München. Alle Argumente halfen bei Jürgen Klinsmann & Co. schließlich auch nichts. Aber komme es wie es wolle, wir stehen da gedanklich ganz nah bei Englandss Fußball-Ikone Paul Gascoigne: „Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.“