Vor allem Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose fehlen nach ihren Rücktritten im Vergleich zu 2014. Immerhin noch neun Weltmeister gehören allerdings zum Aufgebot, einige von ihnen wie Thomas Müller waren vor vier Jahren vermeintlich besser in Form, andere wie Toni Kroos oder Julian Draxler haben sich seither deutlich verbessert.

Dazu kommen WM-Frischlinge wie Timo Werner oder Leon Goretzka. Auf dem Papier ist die aktuelle Auswahl von Joachim Löw nicht schlechter als jene von den Titelkämpfen von Brasilien. Damals gab es das legendäre 7:1 im Halbfinale gegen die Gastgeber. Aber eben auch ein 2:2 gegen Ghana in der Vorrunde und glückliche Siege gegen Algerien im Achtelfinale und Frankreich im Viertelfinale. Triumph oder Tragödie – darüber entscheiden für jene 23 Mann in den kommenden Wochen Nuancen.